besuche und ernten..

es kommen auch besucher die man mag und zugleich fürchtet..   sie fressen alle felder leer..aber zugleich sind ihre riesigen schwärme so beeindruckend…  bei uns an den deichen immer wieder so zu finden   ..gestern abend  riesige schwärme weisswangengänse oder nonnengänse   vor unserem deich..

die sich sammeln..und immer wieder neu gruppieren in großen schwärmen starten…ein  so lautes besonderes rufen einfach eindrucksvoll—

es gibt viele touristen die extra ihretwegen kommen    und dann zuschauen wie sie sie landen auf ihren festen Schlafplätzen..  wenn sie einfliegen aufsteigen…

und ich fand es einfach zu schön

 

unser milder herbst..kaum wind..hell  sonnig..  nun werden überall quitten verteilt..freue mich abzugeben..also  so langsam  wird ees weniger was ich zu ernten habe..  dann haben wir gemäht  sträucher beschnitten..  alles strumfest machen..aber ich nutze nun die zeit für nette kleine besuche. doch es gibt auch Abschiede   immer mehr bauernhöfe stehen leer..man zieht fort..oder der besitzer verstirbt..   und dann werden wir  hier immer mehr  reines ferienhausgebiet–ohne feste mitbewohner..so freue ich mich über jede der fest wieder zu uns zieht in den außenbereich  statt in  die städte–   aber ein besuch über die grenze in dänemark zeigte  dort ist es noch viel schlimmer  alles an bauernhöfen wird zu ferienhäusern  es gibt nur ab und zu noch menschen die außen vor leben,,,  wir werden damit leben lernen..

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ein besonderer tag…

 

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das meer  reinh. may

Der Wind hat gedreht, und die Flut kommt herein, Dunkelgrau mit einem silbrigen Schein, Und über die Mole, da fliegt schon die Gischt, Wenn die Welle aufläuft und die Brise auffrischt. Mit einem Mal fülln sich die Priele im Sand, Und über den kahlen, verlassenen Strand T,eibt der Wind trockne Algen und Schaum vor sich her. Es ist da, das gewaltige, ewige Meer. Auf hellem Türkis tanzen glitzernde Lichter, Auf teerschwarzer Brandung weiß schäumende Wut. Es hat tausend Farben und tausend Gesichte, Im ewigen Wechsel von Ebbe und Flut. Erfüllt von Geschichten aus uralten Tagen, Beladen mit Spuk und Spökenkiekerein, Umwoben von Märchen, Legenden und Sagen. Wieviele Geheimnisse schließt es wohl ein? Wie vielen bedeutet es Leben und Brot? Ein paar starke Arme, ein Netz und ein Boot, Das brauchts, damit keiner, je Not leiden muß, Das Meer schenkt uns Nahrung im %DCberfluß. Wie vielen bedeutet es Arbeit und Lohn, Handwerk überliefert vom Vater zum Sohn, Wie viele Seeleute haben ihr Geschick Auf Gedeih und Verderb mit dem Meer verstrickt? Wieviele Boote und Schiffe mag es wohl tragen, Zu dieser Stunde auf dem Erdenrund? Und wieviele schlafen, von Stürmen zerschlagen, Mit Schätzen beladen tief auf seinem Grund? Es ist Kommen und Gehn, es ist Nehmen und Geben, Und wie die Gezeiten, unstet wie der Wind. Es ist zärtlich nd grausam, ist Tod und ist Leben. Und es läßt uns erahnen, wie winzig wir sind. Wir bringen ihm einen erbärmlichen Dank. Die Pflanzen zerstört und das Seegetier krank, Was da kreuchte und fleuchte verendet im Teer, Wir, verseuchen das Meer und mißhandeln es schwer. Die Ufer verpestet und übel schimpfiert, Von Zimmervermietern zubetoniert, Von Pissbuden und Imbißständen gesäumt, Doch es kommt ein. Flut, die das alles wegräumt! Und tobend und tosend schlägt es an die Klippe. Mit ungebrochener Urgewalt, Ich schmecke den salzigen Staub auf den Lippen, Nein, das Meer das ergibt sich uns wohl nicht so bald! Wie wir es vergiften, mißachten und schänden, Wir stören nicht lange sein Gleichgewicht. Es wird uns nur abschütteln von seinen Stränden, Wir brauchen das Meer doch das Meer braucht uns nicht!

knoten

im kopf–eben stand ich mir selbst im weg–wunderte mich wieso der neue Drucker nicht will..probierte probierte und dann durch das eingeweide des laptop geforscht..welche fehlermeldung…und nun so einfach  es wurde noch der alte drucker angewählt..und ich muss doch nur auf das typenschild schauen—wieviel einfacher ist doch dann mein webstuhl  da sind fehler direkt zu lösen..

nun wird gefädelt    42 42   31 31  /  43 43 21 21     lautet der Rapport–  immer 16 Fäden  und alles immer gleichmässig verteilt über alle Schäfte..eben wieder S

nun wird die Folge am Webstuhl angepinnt   wo ich dann auch weitere Daten notiere..  denn im laufe des Webens vergisst man ..wie lang ist der Rand…wie lang  jeder Streifen–das muss man immer mitschreiben, denn aufgewickelt kann man nicht mehr nachlesen..

wenigstens ist das garn nun gut auf dem kettbaum gewickelt..

und hier die skizze für meinen merkzettel..

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1. das muster eine Variation von såldräll


weitere infos

2. und der weberstreff  NRW  hat netten Artikel darüber

dräll variationen

3.  und hier eine schön anleitung aus schweden—

handtuch saldräll

 

warmes rot und wärmendes

passend zur kommenden dunklen Jahreszeit werde ich mit warmen Farben weben. Kettgarnberechnung kam gut hin..nun wird auf den Kettbaum übertragen..Reedekamm. da achte ich drauf dass die hakigen Nialinfäden entworren sind.. also jedes Achterbündel vorsichtig voneinander trennen vor dem Drehen…

ebenso stören die vielen Litzen bei der Verschnürung mit Tritten lassen sie sich nicht so gut ganz zur Seite schieben. Ich verwende viele schmale Stäbe am Kettbaum..und achte sehr darauf dass sich die Fäden immer alle gleich mit aufwickeln.  auch wenn es nicht perfekt so aussieht..beim Verweben egalisiert es sich..weil ich alleine davor bin benutze ich wieder ein Kilogramm Mehl in Plastiktüte als Zuggewicht.. das klappt gut bei mir.  Wasserbehälter mag ich nicht so…mit dicker Leinenschnur lässt sich die Tüte 20181011_105420-894x1167.jpg20181011_105318-928x1089.jpgrutschfest anbinden und auch wieder leicht lösen.

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und auch naturfarben passt zur dunklen jahreszeit.und die Mütze zwar noch reichlich gross ..aber er mag sie gerne. und das ist das wichtigste.eben weiches kaschmir und hochfeine merino. ich erinnere mich noch an die kindheit..meine mutter strickte auch alles selber und die Handschuhe mit Wolle roh gezupft eingestrickt waren nicht fertig..später liebte ich diese Handschuhe.

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quittenlikör

angesetzt   ca 2-3 kg birnenquitte  in dünne scheiben schneiden   ,

2 kg zucker..4-5 flaschen  hochprozentiger Rum

alles kalt stellen  und immer wieder wenden,,,

dabei stülpe ich zusätzlich plastiktüte über den topf mit deckel um  das verdunsten des alkohols zu minimieren.

alles mindestens 4 wochen  ziehen lassen, dann absieben und in die leeren rumflaschen füllen.  man kann auch wodka statt rum nehmen…    und so abgefüllt, gerne noch nachreifen lassen…

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