feine baumwolle

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als kettgarn aus dem fundus herausgekramt..

 

4 spulen schauten mich an  und so begann ich neue arbeit.

und gestern in aller ruhe in der kleinen giebelstube zwischen all dem webstuhlsortiment auseinandergebaut.. geschärt..  runde um runde   immer 4 fäden zugleich , 2 fäden im fadenkreuz..

bis ich meinte das muss reichen..mal nicht gezählt, nicht vorher gerechnet.. sondern ich wusste..es wird entweder webeband..tuch  oder handtuch kette..

das garn muss ich aufgewickelt sehen und die fäden frei hängend, dann kann ich gut einschätzen..wie dicht ich sie im Webeblatt einziehe..

ich weiß so weben handwerksweber nicht

aber ich bin freie weberin   und möchte diese freiheit nutzen..

so sammle ich meine erfahrungen und konnte dann immer besser weiche tücher weben  aus feinen garnen,,weil ich so mutig war,,  alle pläne umzuwerfen und  weiter oder auch enger einzuziehen  oder mit freien riethen..  mir ist wichtig ein guter fall passend zum zweck,  und ich spinne ja vieles selbst..da helfen mir keine anleitungen da muss man testen..

und  mein Schären war wie Meditation..sehr enge Bahnen auf dem Schärrahmen..da hieß es langsam in aller ruhe sorgsam..  ideal ist es dann ruhige musik zu hören..  und davon gibt es keine bilder.. aber das Ergebnis..  ist das nicht schön!!

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das ergab eindrucksvolle verkreuzung später beim fadenkreuz.daher ist es , alles gut zu sichern mit bunten dicken fäden, so kann man den Kettenzopf gut in den Webstuhl überführen..

dann hieß es alles mit Leisten und dickeren Schnüren aus Leinengarn zu sichern..

ich liebe es ,die leisten der Reihe nach aufzuhängen.. anzuschnüren..

Ich trenne das Fadenkreuz beim aufwickeln, so hakt es viel weniger und man kann die oben und unten liegenden fäden gut trennen  ..erst dann weiterschieben. ebenso wegen wenigen spulen verwende ich kein gangkreuz,

ich wickle im Reedekamm mit Fadenkreuz auf,

das hat den vorteil..die Fäden liegen beim einziehen schön geordnet   in Reihenfolge.. schon gewickelt  fein nebeneinander..   das wickelbild ist viel gleichmässiger, und es entstehen keine unebenheiten  am Kettbaum.

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aber genug der worte..  wundert euch nicht über viele schnüre..  mal wird die hintere Leiste vom Fadenkreuz nach oben gehängt..  mal sind beide hintereinander..  je nach arbeitsschritt..

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aber das beste war..  es war durchgehend stimmig..

ich werde ein traditionelles muster einweben munkabaelte..  mit naturfarben   und mal schauen wie sich graues leinenschußgarn macht..die kette ist 24 mal 64cm lang plus  45 cm..also fast 16 m   , und ich habe viele schmale leisten mit gewickelt..

das wird schöne arbeit  für länger..  und webdichte wird noch überlegt.. vermutlich 6 doppelfäden pro cm..als kettgarn.., gewickelt ist enger..

 

ich freue mich über nette kommentare.

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