pause

ich merke  kaum kommentare, auch bei der spinwebe oder facebook  das flachsspinnen und leinenweben   ist wohl außenseiterthema..

und ich dachte es sei spannend, wie man es hin bekommt, dass man einfädiges leinen als kettgarn so herrichten kann, dass es kaum reißt und  dass es feintest gewebe gibt..

ich glaubte es fasziniert..

pustekuchen..ist keine mode..  ist kein trend..macht nicht viel her..   kaum wirkung farbe..muster…

 

daher nun pause….und ich werde alle alten beiträge euch zur verfügung stellen…

denn wenn es eine gibt, die davon lernt..das ist mir genug..  danke ute…

 

 

 

morgenstund hat gold i…

in den Händen..   ich spinne zu gerne eine Runde am Morgen..dann wird der Tag vorgedacht.. es ist noch nicht heiß auf der Terrrasse,  und der Kopf noch frei..und es läuft rund  und der nächste  Strang mit Leinengarn  entsteht..

schöner Gruß euch allen  und hier eine kleine Aufnahme  von dem Leinenband, nun mehrfach gebleicht..es glänzt silbern—

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und Nachschub  ist wieder da…

ca 150 g wiegt eine Riste, diese sind etwas dunkler als wie die, die  ich jetzt verspinne, ja jedes Jahr war das Wachstum,  die Ernte und das Rösten anders..( so war es auch bei unserem Weizenstroh, mal glänzte es golden, mal war es stumpfer wegen mehr Regen)

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museen in dänemark

es gibt so viele, die man gar nicht kennt..ich habe mir vorgenommen bei uns im Grenzland kleine Touren zu machen als Belohnung für die G-arten und Hofarbeit..  heute nach dem Heckenschneiden fuhren wir über Mittag nach Hadersleben  oder Haderslev  ( ist nur 75min entfernt)  in ein kleines aber feines Museum..schwer zu finden.., weil durch uralte Straßen mit engen Gassen  ,Einbahnstraßen und ich wollte unbedingt nah dan parken wegen Hermann,..das älteste haus und ein kleines juwel.für den der es mag..  vollgestopft mit wunderbarer alter keramik  aus dänemark und unserem nordschleswig..   gut sortiert, auch deutsch erklärt.. dazu  blechdosen..sticktücher.. aber der fundus an keramik  unwahrscheinlich..nichts für kleine kinder und eben alles in einem uralten haus..  nicht modernisiert..  die wände und fenster..es knarrt..herrlich…

daneben zwar noch ein haus mit moderner sicht von ausstellung..das mochte ich nicht.. ein schönes städtchen..   außerdem  ,aber mein hermann konnte heute nicht so gehen..das mache ich dann mal alleine und besuche weitere museen    und hier der link..   ehlers keramiksammlung

und es gab im hinterhof noch eine jung keramikerin, dort kaufte ich mir aus porzellan ein kleines milchkännchen…   in modernem style…und  ich stelle gerade fest..das kaufe ich zu gerne bei museen…..als schöne erinnerung  und weil so praktisch für  vieles…1-IMG_6793.JPG

 

etwas besonderes

ist weiterhin die Faser Flachs, und das Gewebe Leinen.Wenn man sich damit beschäftigt, lernt man so viel ,wie es in alten Kulturen angebaut und genutzt wurde. Und eine große Besonderheit ist seine Haltbarkeit, seine Festigkeit, der Glanz.

So habe ich mich dran gemacht in den letzten Jahrzehnten dem nachzuspüren, so wie meine Zeit es erlaubte, sei es der Anbau, die Ernte, das Gewinnen der Fasern. Nun habe ich die letzte Zeit mit alten Flachsbündeln beschäftigt und diese immer wieder versponnen, bis es meine Hände ganz  sicher konnten. Denn es gab eine Herausforderung. Ich mag Stickbilder aus alten Zeiten, das was junge Mädchen sticken mussten, ihre Monogramme in  Kreuzstich lernen. Da sieht man verblichene Farben, der Stoff war nicht der beste, war ja Übungsstück, und kleine Fehler..einfach wunderbar.

Als ich versuchte, es nach zu sticken, begriff ich schnell, die Webdichte ist ja ganz anders als bei unseren modernen Handarbeitsstoffen, es ist nicht stickgerechter Stoff. Uneben, sehr eng angeschlagen. Da erstaunt es mich noch mehr, wie man das früher besticken konnte.  auch sind die Garne anders, ich vermute ,es ist auch Seide dabei gewesen.

Und das war lange meine stille Herausforderung so weben zu können ,wie bei den alten Stoffen.   Und nun ist mein Leinenband fertig, ich staune selbst, dass es wenig Kettfadenbruch gab bei so dünnem einfädigem Kettfaden,  und wie dicht das Gewebe wurde. Das Nassweben und sicher auch das gute Schlichten mit Leinsamenschrotschleim-Wasser–  hat dabei geholfen. Und Ruhe..langsam arbeiten..  alle Kettfäden immer wieder sortieren, kontrollieren an den Litzen schauen.. mal die Schäfte einzeln heben und Fäden überprüfen. Mit dem Weberknoten habe ich angeknotet..das klappte gut, wenn doch ein Faden anzusetzen ist. Nun ist das Übungsband  fertig, irgendwann werde ich es besticken, dann aber mit  besonderem Leinengarn aus dänemark  und ich denke dazu braucht es eine neue Brille.oder Lupe..   zu eng  die Fäden..   Kette nun  14 Fäden, Schuss  13 Fäden..also fast quadratisch  geworden, also das nächste mal noch fester anschlagen oder das Kettgarn etwas dicker spinnen. Ich habe mir jedenfalls neue alte Flachsristen bestellt, antiquarisch, das Thema wird mich weiter begleiten. Und dann so breit weben wie die Leineweber früher..das nächste Ziel.  und deshalb heißt es nun..wieder lesen..zum beispiel hier  leineweber in zittau und umgebeung    

denn wir besichtigten das Museum in Großschönau..

und nach einer Nacht draußen trocknen, vorher mehrfach gewaschen, heute früh kalt gemangelt,so ein schöner Stoff!!!  Daher wenn ich den läden dieses lappigen Leinenstoffe sehe..aus schlechter rohware..wenn man es wäscht, das Flussensieb mit Fusseln ohne Ende.., und es wird immer lappiger…

das ist nicht das gute Leinen, lasst euch da nichts aufschwatzen. Es muss richtig verarbeiteter Langflachs mit Glanz und Festigkeit  sein .

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Schneidwerkzeug in aktion..oder grünes paradies

oh je..unser boden ist mehr als fruchtbar, und es wächst und wächst  ohne mein zutun  alles zu..das hecken rosen  Strauchwerk wächst okay..aber meine Brennnesselkultur ist enorm…und da ich rund um unseren Hof so viele Rehe habe, die zu gerne den Garten besuchen würden zum Picknick..haben wir statt normalem Zaun es gesichert  mit elektrozaun rundum..alles andere überwinden sie..,   aber wenn es so wächst wie hier..so heißt es regelmäßig freischneiden.

den üblichen Freischneider in groß und klein habe ich genommen., nur ich mag sie nicht so, sie sind   mir zu gefährlich , Nur wenn es sein muss, nehme ich sie. Dafür liebe ich meine Heckenscheren, .elektrische Heckenschere, diverse unterschiedlichste Astscheren,  die gute alte Handheckenschere..  nur Kabel sind etwas umständlich..bei der Länge  ..und so beschloß  ich werde die gute aber schwere Motorheckenschere  von Stihl aktivieren.  sie lag nun jahrelang ungenutzt, weil sie ist schwer und eigenwillig.

Und immer war es ein Problem..sie geht zu leicht immer aus– und wie in Betrieb halten..  da waren wir schon mehrfach genervt.

Aber heute sagte ich mir, es muss zu schaffen sein.

Nun im Internet fanden sich engl und spanischen anleitungen dafür, sie ist leider schon älter..   und ich rätselte:  welcher Hebel wann wie einstellen..  denn wenn sie auch gut ansprang, dann beschloss  sie beim Stellen an den Hebeln..ich gehe aus!

Aber dann mein Hermann mit seiner Ordnung brachte mir die Anleitung.. er wusste dass er sie in seiner Werkstatt in einer Schublade hat.

( das ist für mich immer so überwältigend, weil es ja so lange Herzstillstand hatte, und sein Gedächtnis so perfekt dennoch funktioniert!)

und  ich glaubte ihm erst nicht,dass sie auch anspringt, wenn ein hebel anders ist als in der anleitung..   es klappte auch so..

also  die Anleitung war nicht nur eine Hilfe sein Gedächtnis anschließend  noch viel mehr!!

jedenfalls mähte ich nun Schritt für Schritt  ,immer gut aufgepasst  Meter um Meter Brennnesseln und Quecken ab..  ca 50m    1m breit… und wurde immer sicherer dabei. vertraut wie mit der elektrischen, gut gesichert mit meinem Kopfschutz von Stihl.

Die Brennesseln zum teil wieder so hoch ,da ist die Heckenschere ideal..ich säbele sie dann in kleinen Abschnitten, die fallen runter..  und kippten nicht auf mich.

und mein Hermann stand mit seinen Gehhilfen und war mein Sicherheitsbeauftragter..  und passte auf..

Die nächsten 50 m  vorne am Garten ,da nahm ich Handheckenschere  und Astschere..  da war mehr Buschwerk…    und staunte was alles so wächst..von alleine..

Ebenso war dann noch an der langen Buchenhecke   alles zu beschneiden..das war dann nur noch leicht..   diese dünnen Zweige, auch    das machte ich mit der Handheckenschere..

und gestern nahm ich die elektrische Heckenschere am haus. um Durchgänge freizuschneiden, sie ist so schön leicht.

Akku will ich nicht, die sind mir zu schwer und nicht leistungsstark für unsere gr0ßen Sträucher..und nun ruhen sie alle verschiedenen  Scheren  von groß bis klein.. aus

ihre ..Schnittflächen gepflegt, geölt…   mein schönes Werkzeug  für den garten.

so wie beim Webstuhl liebe ich gutes Werkzeug., es hält jahrzehntelang,  und freue mich,  es immer griffbereit zu haben.

Sicher wir überlegen schon, uns eine Firma zu holen, aber irgendwie fordert es mich heraus..   und nun genieße ich mein grünes Paradies…

gemäht und ungemäht…mit und ohne Brennesseln.. und ich werde weiterhin nicht Brennesselfasern nutzen  zum spinnen    ich mag lieber Flachs…und freue mich daran, dass die bunten Schmetterlinge sie nutzen zur Eiablage..

 

ich brauche bücher und die natur

ab und zu bin ich unschlüssig gewesen, braucht es noch Bücher, sollte ich mir E-reader anschaffen. und immer lasse ich es. gottseidank.

Mit ein wenig  Mühe habe ich mir, nachdem ich wunderbares Buch zum rosengang mit Kissen für jeden Monat geschenkt bekam, mir weitere 3 Bücher aus Schweden bestellt. Weil sie sie innovativ, spziell..und inspirierend.

Und ich denke wenn eine Technik dann so schön umgesetzt wird, einfach klasse.

das ist das erste  ,was ich euch vorstelle

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und ich sehe die Wärme, das Glühen des gewalzten Stahls   , einfach wunderschöne Umsetzungen.  ein kleiner Einblick ist wohl erlaubt..

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Ich habe ja nun auch in eigene  Farben mein Leinengarn erstellt und verwebt, und fühle darin ermutigt, weiter eigene Schritte zu gehen.

Ich werde nun lieber weiter bei meinem blog sein, und da meine Arbeiten vorstellen.. als  Fragen zu beantorten, weil man nicht das Geld bezahlen will  für Bücher, oder selber nachschaut  in bibliotheken, wikipedia.. oder sich auf den Weg zu Kursen, Museumsbesuchen macht,  und sich eigenes Wissen selber erforscht und aneignet.

Ich meine nur wissen, das man selber sucht und erforscht ,ist echtes wissen,das andere fliegt vorbei…und zu leicht flüchtig.

und nun wieder zu mir:

Meine inspiration sind jetzt meine hohen besonderen Pflanzen.. dazu Kraut  ..

die Stockrosen, die königskerzen..  malven, Kapuzinerkresse, blutweiderich, Baldrian, .Einen bunten blumen und Staudengarten habe ich nicht mehr. Dazu fehlt mir Kraft und Zeit, ich überlasse es gerne anderen,aber einiges hüte und pflege ich, und das sind der hit zur Zeit  die königskerzen..und Stockrosen:

so umschwirrt..

ob biene, schwebfliegen, hummeln..es summt..

und ich sammle und trockne blüten der  Stockrosen..  mal schauen..was daraus an Fasern gefärbt wird..  rosa kaum noch..aber die dunklen  ich liebe sie..

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Dazu regelmässig nun die gelben blüten der Königskerzen sind so schön im frischen Kräutertee.

und meine leinenhandtücher passen genau dazu..zu diesen heißen Tagen, gleich soll ich noch ein wenig Schneidearbeiten machen..damit unsere Wege wieder begehbar sind..und dann schwitze ich ziemlich und mit diesen Handtüchern kann man zu schön den Schweiß abreiben.., leicht nass–und dann über Kopf und Stirn  kühlt so schön, weil der Leinen kühlt durch hohe Verdunstung, ..und dann wieder draußen aufhängen..an der Hauswand..

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Schönen Sonntag!

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