kartoffelexperiment beendet

Im Frühsommer entdeckte ich ja keimende Kartoffeln. In zwei Maurerbottichen ,die ich zuvor mit angewelktem Grasschnitt füllte, legte ich diese, füllte mit guter Pflanzerde auf. später mulchte ich noch einmal, damit die jungen Kartoffeln gut gegen Licht geschützt waren. Heute war Erntetag, die Erde gut trocken, das Blattwerk abgewelkt.

Nun erstaunlich gute Ernte, wo ich so oft nicht goß, aber unten in den Kübeln konnte auch die Feuchtigkeit aus dem Boden durch Osmose hochsteigen. Ich denke jede 10 . Kartoffeln war doch pilzinfiziert oder sonstwie erkrankt, die habe ich gleich aussortiert, nun alles über Tag getrocknet, nach Größe in dem Eimer einsortiert..

 

Im kühlen Vorraum gegen Licht geschützt, stehen sie nun, bis die Family in größerer Anzahl kommt..dann gibt es gebackene Kartoffeln vom Grill. Für mich eine kleine Portion mit den kleinsten Kartoffeln, die gibt es morgen mit Butter, dazu Leber und Apfel und Zwiebel..und warmen angedünsteten Weißkohlsalat  ( oder gebratene Blutwurst, mal schauen.)  Ich koche ja richtig lieber nur  noch alle 3-5 Tage, aber dann jahreszeitlich und frische Zutaten,, zwischendurch geht es einfacher zu.

Aber ich werde das Experiment nicht wiederholen, es rechnet sich nicht.  Nun kann die Erde genutzt werden für meine Blumensaat..,mein Hermann hatte sie noch gut eingepackt in seiner Lieblingsmethode, gebrauchte Umschläge wiederverwerten, es war schön, seine Schriftzüge zu lesen. aber das Aussäen hat noch Zeit, das sagte mir die  gute Kulturanleitung.  Ich will mehr robuste Wildpflanzen  auf den nicht gemähten Bereichen kultivieren.

Ich werde statt gärtnern lieber fein spinnen, das mag ich lieber als Unkrautzupfen, hacken oder harken ,Kraut wegfahren.. oder Mähen   zwischen den Pflanzen.