wir pflügen und wir streuen…

Früher war es so, wie dieses schöne Erntedanklied uns so wunderbar sagt,
und mein Hermann ,als er sich mit unserem damaligen Hausarzt unterhielt, sagte ihm..wir könne viel, wir können ein gutes Saatbett machen, wir können das Getreide begleiten, den Ackern striegeln ,früher  machte man es, damit sich die jungen Weizenpflanzen bestockten, wir düngen, wir haben Erntegerätschaften, aber etwas können wir nicht, der Saat sagen, dass sie nun keimt und wächst..   das haben nicht wir in der Hand. Da können die jungen Bauern, die meinen ,es besser zu wissen, den Boden drehen kneten..feinschlagen..sie haben es nicht in der Hand..der Boden braucht die richtige Ruhe Pflege..um fruchtbar zu werden.und gottseidank können wir nicht bestimmen, wann es wie und wann regnet..es gäbe nur Streit

Mein Garten hat nun keinen Acker mehr, aber Bäume, Sträucher, die Früchte tragen.

und meine Birnenquitte hat 2 wunderbare Birnenquitten  gebildet, ihre ersten, und eine fiel schon vor einiger Zeit,,  ich bin nun gespannt,wie es schmeckt…

aber auch diese Quitte entstand aus der Saat eines Quittensamens, bzw sie wurde umgepfropft  auf einen Sämling als Unterlage..viel Wissen und Können steckt darin.  Und so macht es mir Freude, weiterhin im Garten  Bäume mit Obst Nüssen, Früchten vielerlei   zu pflanzen..  auf das es ein Obstwald wird..

 

1-IMG_7540.JPG

und das köchelte nebenbei heute beim kinderhüten,spielen..während draußen wieder saft von Äpfeln gemostet wird.

ich habe zwei Fläser fruchtmus für eis und 2 gläser gelee für mich gekocht..

Fruchtmus: Birnenquitten schälen Kerngehäuse entfernen, mit wenig Wasser köcheln lassen, einige Esslöffel zucker, alles pürieren..   nun kann es später mit für Fruchteis genutzt werden..

 

 

und das lied es begleitet uns…nicht nur zu erntedank..

Wir pflügen und wir streuen

(Alle gute Gabe)

1) Wir pflügen, und wir streuen
den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen
steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen
sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen,
Wuchs und Gedeihen drauf.

Refr.: Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

2) Er sendet Tau und Regen
und Sonn- und Mondenschein,
er wickelt seinen Segen
gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behende
in unser Feld und Brot:
es geht durch unsre Hände,
kommt aber her von Gott.

3) Was nah ist und was ferne,
von Gott kommt alles her,
der Strohhalm und die Sterne,
der Sperling und das Meer.
Von ihm sind Büsch und Blätter
und Korn und Obst von ihm,
das schöne Frühlingswetter
und Schnee und Ungestüm.

4) Er läßt die Sonn aufgehen,
er stellt des Mondes Lauf;
er läßt die Winde wehen
und tut den Himmel auf.
Er schenkt uns so viel Freude,
er macht uns frisch und rot;
er gibt den Kühen Weide
und unsern Kindern Brot.

 

(Erntedanklied, Autor: Matthias Claudius (1740-1815))

Merken

ich freue mich über nette kommentare.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s