Fransen, ausfransen, aber nicht verfranzt

ab und zu interessieren mich schon genaue Schreibweisen  und so entdeckte ich heute   verfranzt ist ein Wort aus der Fliegersprache..verirrt..wenn die Navigation vermutlich früher durch den Navigator nicht stimmte.

aber das Wort Fransen ist sehr alt..mittelhochdeutsch  ..klar ist ja auch alte Textiltechnik.

Ich drehe die Fransen zu Kordeln, damit sie nicht ausfransen ,werden sie anschließend heiß gewalkt mit Seife und dann wieder kalt abgeschreckt..dann verfilzt sich die Franse und ich kann den Knoten unten abschneiden. Ich mag keine Knoten später an einer Wolldecke, darauf liegt es sich schlecht  und zweitens das ist mögliche Bruchstelle: Knoten sind später Schwachstellen im Gewebe.Daher auch beim Weben niemals anknoten  ! und sind doch knoten im Kettfaden, die  löse ich und stopfe notfalls später noch einen Kettfaden ein, wenn ich den Knoten  beim Weben nicht schon rausgenommen habe.

Und nun seht ihr, warum ich zu Beginn und zum Schluss immer eine kleine Kante mit Baumwollgarn webe: so franst das Gewebe nicht aus, Schritt für Schritt drehe ich nun die Fransen und entferne den Sicherungsfaden.

und im Anschluss noch Bilder vom Gewebe ,noch ist es fest und härter als nach dem waschen, dann wird es weich.

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ich freue mich über nette kommentare.

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