Der besondere faden

Heute wagte ich wieder am Weihnachts-band weiter zu weben. Neu die Schlichte gekocht und besonders die kettfäden alle einzeln geglättet, dann alle Schäfte einzeln gehoben und die Fäden kontrolliert. Aber ab und zu rauhen sie doch zu sehr auf und reißen. Dann heißt es anknüpfen…. Das wichtigste langsam in aller Ruhe. Und im Gewebe sieht man ein Holzteil vom Flachsstängel, eine Schäbe. Daher kommt das Wort schäbig. Und früher war das schäbige Leinen dem einfachen Menschen alleine zugänglich. Man spann und webte für das wohlhabende Bürgertum oder reiche Bauern als Magd oder Weber. Heute wo Stoffe so reichlich und preiswert für alle sind, kann man sich nicht mehr vorstellen,wie wertvoll alte Kleidung war. Aber heute gibt es ja einen neuen wunderbaren Trend: alte Kleidung und Stoffe zu recyceln und neue  Schmuckstücke draus werkeln.

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ich freue mich über nette kommentare.

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