herbstgedanken

ja sonst beim Gang zum Postkasten, immer konnte ich eine Birne mir aufsammeln oder pflücken, nur dieses Jahr..nix   eine einzige nun noch nachgereift.

Dafür aber ist die birnenquitte explodiert.. so groß   und da sie sich leicht lösten vom Baum , pflückte ich heute alle..denn der nächste Sturm ist im anmarsch.

bei uns nur 110km pro h  angesagt aber weiter südlich  von hamburg wird es  anscheinend heftiger sein morgen mittag..  weil die bäume sind nicht so sturmerprobt.

Die Möwen sagten es uns gestern schon an–überall auf den Ackerflächen sitzen sie..fliegen in großen Trupps umher..  bloß weg von der rauhen see.

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und ich habe heute wieder gut geheizt..kalte Räume dort wo ich mich aufhalte,  kann ich nicht leiden..es muss kuschelig warm sein  und damit es bezahlbar bleibt, habe ich wieder Palletten mit holzbriketts geordert.. nun es es sogar nur Laubholz   und dabei so günstig bekommen..da ist meine große Scheune mal ideal..  im carport geht das nicht..nun habe ich viele stehen.. aber ich heize nur einmal am Tag  kräftig durch  dann hält  der große speicher  schön die wärme..

und die einfache Regelungstechnik ist nicht schwierig für mich und die BrennGase werden unten zusätzlich nachverbrannt wie bei einer Ölheizung  so gibt es wenig energieverlust ,. nun teste ich die neuen Briketts, mir scheint sie brennen wirklich viel länger ..also heißt es wieder Daten sammeln..Zettel an die Tür und notieren   das Wetter  dazu verbrauchte Briketts

sicher ein schöner Kaminofen ist schöner   aber so ists auch gemütlich..

aber nun köchelt meine 1. birnenquitte..daraus mache ich nachher eine leckere Nachspeise..

und passend dazu dieses Gedicht:

 

 

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

[von Theodor Fontane]

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: „Junge, wiste ne Beer?“
Und kam ein Mädel, so rief er: „Lütt Deern,
Kumm man röwer, ick gew di ‘ne Beern.“

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: „Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.“
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen „Jesus meine Zuversicht“,

Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
„He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?“
So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,

Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.
Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
So flüstert’s im Baume: „Wiste ’ne Beer?“
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: „Lütt Deern,
Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Beern.“

ich freue mich über nette kommentare.

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