zum jahreswechsel und zwischen den tagen…

Darf man nun in den Tagen zwischen den Zeiten das Spinnrad drehen?

ich meine ja, denn …unsere erde dreht sich ohne pausen ohne anhalten wandert die Zeit.

.die Erde hat ihre Kräfte und dazu kommen viele andere kräfte die seinen lauf beeinflussen , auch die vielen Klimaprozesse..die Temperaturen die Massenverteilungen…

und so ist es ein spannendes themen für alle vorausberechnungen– und weil es immer wieder diskrepanzen gab zwischen so ist es so sollte es sein–wurde zwischenzeiten benannt und die Tage zwischen dem 21. oder 24. 12. und dem 6. Januar, wo man zur ruhe kam, und auch eine Pause hatte,

ist daher eine Zeit die heißt zwischen den tagen— und da die natur unberechendbar und unheimlich den Menschen früher vorkam, umgekehrt viele menschen auch endlich mal ruhepausen brauchten, wurde viel drehendes dann nicht bewegt..von der Mühle zum Spinnrad.. ebenso die vielen Gerätschaften über Transmission..so hatten auch die Tiere Pause- bevor es den Dampf oder Stromantrieb gab. Schon sehr klare Regeln gab es da früher.

laut wikipedia

Friesland twasche ujl en nai
Schleswig twische de dage
Dänemark juletylvten

und nun gibt es immer wieder die diskussion soll man nun auch lieber das spinnrad in die Ecke stellen ,den Webstuhl nicht weiterdrehen am Warenbaum.. ich denke früher war es harte Arbeit,da war es richtig..aber heute sollten wir es mit Muße gerne machen. Ich erhole mich dabei und habe mir nun vorgenommen, neues Shetlandgarn in weiß gekauftes Kardenband zu verspinnen, damit es im Frühling dann alles gefärbt werden kann. .

aber zum Zeitthema nun..habe ich mir überlegt..ich spinne mal wieder bewusster..

und habe nun mal geschaut…wie spinne ich entspannter, und übe mich darin, nur mit einem Fuß abwechselnd zu spinnen—das Spinnen auch mal zu stoppen

wie es nun zu den Rauhnächten passt, aber da wurden die armen mägde bestraft ,die ihre flachsvorräte noch nicht abgesponnen hatten.. frau holle lässt grüßen…

aber ich mache es nun doch unterbreche das Spinnen, der Spinnflügel steht still…–ich spinne ohne Aberglauben !!

Und dann ist Geschick gefragt, ohne Hilfe der Hände nur mit dem richtigen Treten es wieder vorwärts anzuspinnen . Das ist wichtig das zu können..das kann man nun gut üben, wo man nichts schaffen will..

. Dabei lasse ich es auch mal eine Viertel Drehung zurücklaufen.., wenn es nicht auf Anhieb klappt, es muss nämlich an der richtigen Stelle gestoppt sein, so und dann geht es ohne Komplikationen wirklich prima vorwärts weiter… ( und in Gedanken lasse ich dabei das letzte Jahr in mir passieren mit seinen schönen und schwierigen Zeiten..) um mich dann davon zu verabschieden

wichtig ist dabei dass der Fußtritt des Spinnrades hinten länger ist, dann kann man mit dem Fuß pendeln. Manche Spinnräder sind schlecht konstruiert, zu schwergängig, aber es gibt da genau das Gegenteil wunderbarer leichter Lauf..

beim vorwärtsspinnen füllt sich die Spule mit weißem Garn…von dem ich noch nicht weiß wozu..wie verändere ich ihn–was mache ich damit– so wie mein nächster Kalender noch viele weiße Seiten hat..

und wie haltet ihr Rückschau und plant in die Zukunft–?..haltet inne und schaut nach vorne—

2 Gedanken zu “zum jahreswechsel und zwischen den tagen…

  1. Achja die Rauhnächte…. Wir treffen uns am 5.1 wieder hier oben auf der Insel zum Rauhnachtspinnen und heute habe ich alle Spullen abgezwirnt, damit sie leer sind ;O)))
    Ich wünsche dir einen guten Rutsch in das neue Jahr.
    Lieben Inselgruß
    Kerstin

  2. ich spinne – ich liebe es, es ist ja kein zwang und nach zu wenig zeit vor weihnachten, um in ruhe zu spinnen, spinne ich jetzt genuesslich vor mich hin. der aberglauben von frueher ist mir egal – und wie du sagst, die zeiten waren auch anders. wenn man jede freie minute spinnen musste, war man sicher froh ueber die tage, wo man es mal nicht tun „durfte“! es gab frueher ja noch mehr dieser aberglauben, man darf keine linsen kochen oder essen, man darf keine waesche waschen usw.. nur, wieso genau man das alles nicht durfte, kann einem heute keiner mehr sagen! ich stoere hier niemanden, wenn ich wasche, nachbarn sind zu weit weg und ueberhaupt, heute sind die maschinen ja nicht mehr so laut. und was es mit den linsen auf sich hatte….?:) ich freue mich daran, waehrend der feiertage und ohne besuch hauptsaechlich zu machen, was mir freude bereitet – und solange ich damit niemanden stoere, finde ich, sollte es auch meine sache sein!
    und jetzt setz ich mich noch ein weilchen an mein neues strickzeug – gesponnen habe ich heute schon frueher:) meine peduncleseide ist so schoen, dass es mir schwerfaellt, vom spinnrad wegzugehen:)
    viele „spinnerte“ gruesse von der gruenen insel!
    Bettina

ich freue mich über nette kommentare.

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