Farbe

Tut gut. Heute einige Primeln mitgebracht…

Und ich habe meinen Garnfundus mit Cottelin verkleinert. Neue Handtücher. Sie sollen gewebt werden..nun , dabei in bunt kariert oder gestreift.. da habe ich geplant 12 Fäden pro cm. Und als Schussgarn mein Fundus Leinengarne..freue mich aufs bunte Weiterweben nach dem bunten Schal , den ich gerne nutze.., dachte ich die schlichten Gardinen aus Leinen..mit wenig Streifen…damit warte ich noch..

und für die nacht ist wieder Schnee angesagt—–

immer weiter

wird entworfen und gestrickt gesponnen.

Mein Gestrick..da sind die Armlöcher erreicht, und ich habe bewusst einen Keil eingestrickt, aber ich denke es kann auch noch gut eine Strickjacke werden, weil so oversized ,extra weit, wäre das ideal für Sommerabende-

Nun ich habe noch reichlich Merino zum Spinnen und lasse es langsam wachsen. Mir gefällt das langsame Spinnen und Stricken, besonders merke ich nun wie viel besser mein gleichmässiges Spinnen wird, und achte auch auf bessere Zwirnung.. später gewaschen werde ich die unterschiedliche Weite durch die unterschiedlichen Strickmuster beim Walken ausgleichen.

ich habe ja etliche Muster in meinen Büchern, aber ich ändere sie doch ab auf meine Strickweise, dazu finden sich sehr schöne Inspirationen bei Ravalry unter pattern ethnisch— guernseys auch wenn die muster nicht ich kaufe, so kann man doch sich inspirieren lassen..

und sonst– vieles geht mir duch den kopf..und mein Leben ohne Hermann hat mich sehr verändert. Ich mag immer noch vieles von dem was uns verband, erinnern, aber beginne nun auch innere Veränderungen, aber er fehlt mir so sehr als Partner, das ist einfach nicht als Lücke zu füllen, damit muss ich nun klar kommen. ich merke immer mehr, dass ich doch nun im Winter weit ab vom trubel anderswo lebe und sehr abgeschieden. Ich möchte nicht in den Süden fliegen oder besondere Fern-Reisen planen..Ich bin auch nicht so fit für Reisen und bin einfach nur zufrieden mit dem Status, und auch wenn mich andere nicht verstehen .

dazu habe ich weiter mit cracklemuster mich beschäftigt aber ich möchte gerne immer noch Leinenbindung dabei haben, , dazu weben bei 4 Schäften, daher beschränke ich mich hier im Entwurf auf 2 Muster, das auch als Partiemuster sich eignen kann. mal schauen wo ich es einbaue..

webmuster planen und der normale wahnsinn–

Webmuster üben

die meisten nehmen gerne fertige Anleitungen, aber ich kann euch nur ermutigen, nutzt die schönen Webmusterprogramme und übt damit.

Ich mag Partiemuster ab und zu mal weben, damit kann man so schön Helldunkel- Effekt weben. Das Muster Munkabälte hat ja sehr lange Flottierung, was sich bei meinen Handtüchern als nicht sp praktisch erwise. aber in einem Partiemuster mit kleiner Flottierung kann man es gut verwenden.

schaut bi den Bilder über Google suche Bilder..da finden sich Variationen von Munkabaelte oder Mönchsgurt– es ist eine so schönes Bordürenmuster bei 4 Schäften 6 Tritten zu weben.

Ich habe nun bei Bergdalas Seiten

https://www.bergdalaspinnhus.com/artiklar/crackle-sv.html

mir die Partiemuster angeschaut und eine Einzugsfolge für 4 Fäden in 4 Schäften mir so abgewandelt, dass es zusätzlich zur Körperverschnürung mit Leienwandbindung auch gewebt werden lkann . Daher immer testweise nur Leinenwand als Kontrolle eingeben. Ich möchte einen Helldunkel effekt, daher machte ich mir zwei Einzugsfolgen 3431 und 2321

aber schaut euch bei screenshots an—ich denke für euch Weberinnen ist es dann gut verständlich

also leere Webstühle und Pause am Webstuhl bedeutet für mich—Zeit und Ruhe für Entwerfen Verwerfen..neu kombinieren und am Ende bekomme ich wieder neue Ideen und so können bald meine neuen Projekte sich entwickeln.. eigentlich ist nun mal große Arbeit dran wie Gardinenweben… habe soviel Garn noch liegen dafür… aber mal schauen..

mein entwurf mit Kantenidee…links-…

so entdteht das fertige Muster

und sonst. der normale Wahnsinn..

.. ich bin im wartemodus…ein kleiner zusammenstoß mit einem hasen-nachts hatte eine Tochter..der kam zu überraschend doch noch in die Fahrspur auf breiter Landstraße, gottseidank wich sie nicht aus.. hielt dann eben drauf.. tat ihr ja sehr leid so..

aber –oh je das ist nicht so einfach mit versicherungen.. na ja nun läuft das programm .. ob noch gutachter dazu kommen muss oder.. dabei hatten wir noch nicht das gutachten vom jäger abgeholt..so was blödes aber auch.. und so viele Hasenhaare am Kühlerkunststoff..

wie gut dass ich nun wenigstens Werkstatt nach eigener Wahl nehmen darf, deshalb hatte ich ja schon Versicherung gewechselt. Aber zugleich wie gut dass so viel nun telef. per email geht..nur einfacher wurde es nicht–

aber warum gibt es nicht mehr so schöne altmodische echte Stoßstangen.. dann hätte man minibeule das wärs–

Als junglehrerin in meinem neuen weißen Käfer..mir flog ein Fasanhahn gegen die Windschutzscheibe ..gab leckeren Braten, denn ein Partner war damals im Ort selber Jäger.. aber das wäre heute undenkbar.

nur nun sind hier auch Hirsche unterwegs. gottseidank gibt es hier noch keine Wildschweine oder Elche.. .so hatte sie doch noch viel Glück…

also passt auf euch auf. ! und es soll glatt werden…

wir sind auf der Hut

heute ein wunderbarer Morgen und man glaubt nicht, dass es wieder so heftig stürmen kann wie vor zwei Wochen mit Orkanböen.

Und wir Menschen wollen gerne schnell vergessen. Aber in unserer Region wird die Erinnerung an schweren Fluten wachgehalten, gerade dann wenn es scheinbar keine Gefahr gibt.. man vergisst hier nicht. da gibt es wunderbare Balladen Sagen..

und ich sah..Achim Reichel hat eine Vertonung davon gemacht und auf einer Internetseite gibt es gute Info dazu also schönen Tag euch allen dennoch..

hier der Link: bitte anklicken!

liliencron–trutz blanke hans

und hier vertont——

 

                   Heut bin ich über Rungholt gefahren,
die Stadt ging unter vor fünfhundert Jahren.
Noch schlagen die Wellen da wild und empört,
wie damals, als sie die Marschen zerstört.
Die Maschine des Dampfers zitterte, stöhnte,
aus den Wassern rief es unheimlich und höhnte:
            Trutz, blanke Hans.

Von der Nordsee, der Mordsee, vom Festland geschieden,
liegen die friesischen Inseln im Frieden.
Und Zeugen weltenvernichtender Wut,
taucht Hallig auf Hallig aus fliehender Flut.
Die Möwe zankt schon auf wachsenden Watten,
der Seehund sonnt sich auf sandigen Platten.
            Trutz, blanke Hans.

Im Ozean, mitten, schläft bis zur Stunde
ein Ungeheuer, tief auf dem Grunde.
Sein Haupt ruht dicht vor Englands Strand,
die Schwanzflosse spielt bei Brasiliens Sand.
Es zieht, sechs Stunden, den Atem nach innen,
und treibt ihn, sechs Stunden, wieder von hinnen.
            Trutz, blanke Hans.

Doch einmal in jedem Jahrhundert entlassen
die Kiemen gewaltige Wassermassen.
Dann holt das Untier tiefer Atem ein
und peitscht die Wellen und schläft wieder ein.
Viel tausend Menschen im Nordland ertrinken,
viel reiche Länder und Städte versinken.
            Trutz, blanke Hans.

Rungholt ist reich und wird immer reicher,
kein Korn mehr faßt selbst der größte Speicher.
Wie zur Blütezeit im alten Rom
staut hier täglich der Menschenstrom.
Die Sänften tragen Syrer und Mohren,
mit Goldblech und Flitter in Nasen und Ohren.
            Trutz, blanke Hans.

Auf allen Märkten, auf allen Gassen
lärmende Leute, betrunkene Massen.
Sie ziehn am Abend hinaus auf den Deich:
»Wir trutzen dir, blanker Hans, Nordseeteich!«
Und wie sie drohend die Fäuste ballen,
zieht leis aus dem Schlamm der Krake die Krallen.
            Trutz, blanke Hans.

Die Wasser ebben, die Vögel ruhen,
der liebe Gott geht auf leisesten Schuhen.
Der Mond zieht am Himmel gelassen die Bahn,
belächelt der protzigen Rungholter Wahn.
Von Brasilien glänzt bis zu Norwegs Riffen
das Meer wie schlafender Stahl, der geschliffen.
            Trutz, blanke Hans.

Und überall Friede, im Meer, in den Landen.
Plötzlich wie Ruf eines Raubtiers in Banden:
Das Scheusal wälzte sich, atmete tief
und schloß die Augen wieder und schlief.
Und rauschende, schwarze, langmähnige Wogen
kommen wie rasende Rosse geflogen.
            Trutz, blanke Hans.

Ein einziger Schrei – die Stadt ist versunken,
und Hunderttausende sind ertrunken.
Wo gestern noch Lärm und lustiger Tisch,
schwamm andern Tags der stumme Fisch.
Heut bin ich über Rungholt gefahren,
die Stadt ging unter vor fünfhundert Jahren.
            Trutz, blanke Hans?

Seid mutig

Traut euch..mit Merino ohne Nylon zu arbeiten.

Spinnt sehr dünn und mit genug Drall im langen Auszug.

Stärkt in kochend heißem Leinsamenauszug die Kette im Strang.

Schärt es noch feucht und trocknet es gespannt.

Verwebt so einfädiges Kettgarn und Schussgarn ungestärkt. Ab und flickte ich das Kettgarn,4 mal.

Färbt selber kleine Portionen in vielen Farbmischungen..

Spinnt eigene Farbfolgen.

Webt weit eingestellt . 2 Fäden pro cm in der Kette. Ca2 bis 3 im Schuss.

Walkt richtig heiß : mit Seife kneten!

Dann kalt abschrecken!

Knetet richtig stark.

Schleudert bei 1400 Touren, aber nur kurz..

Packt es minutenweise in den Trockner heiß und kalt

Dämpft es mit viel Dampf sehr heiß .

Trocknet es auf der Heizung ohne Bedenken.

Und dann darf es schrumpfen

Von 290cm auf 250cm

Von 60cm suf 50cm

,…………..

Und es ist locker weich kratzt nicht , meine südamerikanische Merino! Von wegen Wolle nur kalt waschen..man muss es auch mal anders behandeln.

Und seid euch klar darüber: auch muss auch Lehrgeld zahlen. Meine ersten Tücher waren nicht immer so, wie erhofft..aber aus Fehlern lernt man.

Mein Winter- Schal….

Sehr lang durfte er werden..290 cm gewebt. Nun gewalkt darf er trocknen.. fertige Länge Breite wird sich herausstellen. Ist sicher geschrumpft, denn das Gewebe hat sich schön verdichtet. Er ist so leicht locker geschmeidig ..da kann er mehrfach gewickelt getragen werden . Aber ist ja eh Mode dicke schwere Schals zu tragen. Da habe ich lieber es leicht. Ich freue mich nun darauf. Das Experiment Einfachgarn zu spinnen und weben wird sicher wiederholt.. Ich habe viel dabei gelernt und denke …da werde ich gut anknüpfen können. Und bei den Fransen muss man entgegengesetzt drehen..weil das Garn ja nicht gezwirnt ist.

Kettfaden und Schussfaden sind S gedreht, daher sind im Webbild sie gegenläufig… dadurch wirkt das Webbild kraus^Ich habe mal eine Skizze gemacht. Und würde ich beim nächsten Weben den Schussfaden als Z- Garn spinnen, also anders herum das Spinnrad anwerfen. schaut auf die Skizze-, wäre das Webbild vermutlich ruhiger. Aber wenn ich so spinne und webe, ich muss dann wohl lieber austesten, ob sich das Gewebe nicht schräg zieht, wenn das Garn nicht ausgewogen ist.. Wieder ein Thema was mich reizt..

winter noch nicht richtig da

bei uns ist gottseidank der Winter noch nicht richtig angekommen, also keine langen Daer.Frostperioden, kein Dauerschneefall. Dafür noch sehr wechselhaftes Wetter..nach dem heftigen Regen war es glatt gefroren bis die Sonne durchkam, aber im Schatten, noch richtige Eisflächen..da beschloss ichkeine Straßen- Spaziergänge..stattdessen Rundgang zum Garten durchs verharrschte Grass..die Sonne schien so schön!

Und meine Handspindelübungen bringen Erfolge, das bunte Gespinn lasse ich als Test-mache es nicht weiter, mir doch zu dick gesponnen, dafür lieber dünner in weiss.. nun ein Testgewebe für einen Schal.. und ich übe in aller ruhe geht immer besser der Wechsel von Ausziehen, Vorwickeln..dann unten richtig aufwickeln.. bis ein schönes Knäuel entstanden ist, abstricken..

und ich lasse mir Zeit je langsamer umso besser wird es.. ich habe ein kleines Lochmuster eingebaut und nehme nun an beiden Seiten zu bis es breit genug ist.. ein Schal, den man um den Hals wickeln kann… so ein richtiges Vergnügen soll es sein, daran zu arbeiten..ohne jeden Zeitplan..

und wenn ich mir die Wetterlangzeitvorhersagen anschaue..dann ist meine Entscheidung genau richtig,,nur zu besonderem Anlass wie der Geburtstag plane ich kleine Ausflüge aber reisen nun im winter..nee das war früher gerne, aber nun hüte ich lieber den hof.. nachdem ich wieder mit bekommen habe, wie unklug man dicht auffährt ..auf der Bundesstraße, dazu blind überholt. und immer nur Vollgas einige. und nie im Kopf haben..da kann eine Nebelbank kommen..oder plötzliche Gltte und uns alle gefährden. Abgesehen davon..wie viel schneller sind sie bei 100km Fahrt–oder 60 km.. das ist alles so unsinnig–

und nutze meine zeit sinnvoller–lerne langsamkeit zu genießen.. am Ende schaffe ich so mehr..

Start in die neue Woche

Oh je keine Mondfinsternis zu sehen. Stattdessen Regen auf gefrorenem Boden. Weiter östlich schneit es. Aber hier am Meer immer etwas anders durch die noch warme Nordsee. Aber so war es früher auch. Wenn ich zum Vertretungsunterricht fuhr , bei uns kein Frost unterwegs dann Glätte. Damit musste ich immer rechnen. Umgekehrt im Frühling: bei uns noch keine Blüten 16 km weiter östlich herrliche Mirabellenblüte..

Wie gut dass gestern der Ausflug zum Enkelgeburtstag war..der 1. Ich hatte die Decke für den Autositz im Gepäck..dazu gebrauchtes Spielzeug und mein Zuschuss für den Kinder- Autositz später.. und das urige Schaukelpferd. Noch ist er dafür zu klein. Aber ein 2 jähriges Mädchen hatte schon Spass damit..

Es war ein schöner bunter Tag !! Danke.

Und ich soll mich nicht ärgern dass ich den Blutmond nun nicht sah..man kann nicht alles haben. Aber den Regen den will ich nun nicht auf dem gefrorenen Boden..Aber nicht zu ändern. Also abwarten. Und so gab es schon schöne Tasse Kaffee ..Zeitungslesen..sie musste ich nicht vom Briefkasten holen. Ich abonnierte einmal die Woche die Zeit..und danach ist sie wunderbar um meine Briketts aus Holz an zu heizen. Und ich kann sie vorher eine Woche lang in aller Ruhe lesen. Gerade so schön zeitverzögert ,um nicht mich über aktuelle Nachrichten aufzuregen. Ich muss lernen meinen inneren Stresspegel zu senken. Nach einer Woche wird wichtiges dann doch sehr unwichtig. Und anderes normales bekommt angemessenen Platz. Das Abonnement war eine gute Entscheidung. Und Spiegel Stern oder Focus eignen sich nur für Papiermüll. Die kaufe ich ab und zu , wenn mir ein Thema relevant erscheint. Gut finde ich auch , dass man tageweise bei der Welt alles online lesen kann gegen kleinen Betrag..dann lese ich dort alle plus Artikel. So bin ich, obwohl weit weg vom Schuss lebend, auch aktuell informiert. Aber nun heisst es Hausarbeit..planen. und den Morgen dennoch geniessen.

Und erinnern an den schönen Geburtstag…und alle Eindrücke einer Großstadt.. Nur vom Hafen sah man leider nicht viel. Die Elbe war so neblig, dafür so schöner Rauhreif im Süden Hamburgs, während beim Tierpark Hagenbeck Scharen von Spaziergänger unterwegs waren..Sonne pur bei klarem Frost.. und ich durfte Beifahrerin sein..eine weitere Tochter machte das Fahren ab Hamburg.. so konnte ich Fotos machen von den Elbbrücken..im mystischen Licht.