wieder alltag

nach der mystischen Nacht bei Tag alles ganz normal wieder–etwas Schnee noch.. und statt romant. Spziergänge im Schnee Schreibtischarbeit musste nun endlich erledigt werden. Abheften sortieren von Belegen..und da ich ja mit meiner Versicherung alles neu überprüft hatte stand ich wie ochs vorm Berg..aber guter Kontakt zum Büro vor Ort alles Unklarheiten geklärt.. sind ja so viele Versicherungsnummern und Beträge waren neu berechnet,,und auf den Auszügen nur die Nummer. und der gebuchte Differenzbetrag, .da kam ich ins Schwimmen–Dazu macht meine Heizung merkwürdige Töne ab und zu..werde nun die eine Pumpe für den Warmwasserspeicher der Holzheizung kontrollieren lasssen vom Heizungsbauer und denke dann lieber vorsorglich eine energiesparende dann einbauen lassen. .

Dazu der Elektriker war gerade beim Stall des Pächters..mit ihm besprochen–ich brauche bessere einfache Außenlampen..die stromsparend sind.. aber auch gut den Hof ausleuchten.. nun wird er kommen,wenn mal wenig zu tun ist..kann ja warten. Ja ich musste lernen alles sofort zu regeln. und mir zuzutrauen , alles auch zu regeln können. Man kann ja fragen freundlich höflich.. und lerne wichtiges vom unwichtigen zu trennen, mache nur noch notwenige Ausgaben. Weiß ja nicht, was noch kommt an Reparaturen..so ein alter Hof da kann viel kaputtgehen.

Also früher ohne Stromanschluss ohne Wasserleitung war auch nicht einfach aber simpler.. und weil man nicht so wegkam hier.. wurde mehr am Hof im Hof selber gemacht. So war typ. Winterarbeit Taue drehen.. auf dem Mistgang wurde dann eine kleine Seilerei aufgebaut und über Stunden die zusammengeknoteten Taue der Stroh und Heuballen gedreht zu Tauwerk.. oder Reetschneiden in den Gräben für Dacheindeckung.. oder hermann fuhr immer in den Wald Bäume fällen für Bauholz und Abfall für Schwarten ,womit die Maschinenschuppen verkleidet wurden.. all das ist nun nicht mehr.. Aber das ging auch ..das Melken der Kühe und die Nachzucht sicherte den normalen Lebensunterhalt,, und wir hatten nur kleine Herde und viele kleine Einnahmen -dazu wie Geflügel..

nur die Bienen hatten Pause..aber im Frühjahr ging es wieder los.. Rahmen bauen auch baute er manchmal im Winter neue Beuten.. Stillstand gab es nicht aber auch keine Hektik.

Ich entdeckte vorgestern auf dem Boden die Vörräte an Tauwerk dazu alte selbstgemachte Strohkörbe für die Bienen.. da spürte ich schon , es ist richtig hier alles zu hüten und dafür zu sorgen. Aber ist eben Vergangenheit.

Aber ich wundere mich über junge Frauen die voller Elan Landwirtchaft beginnen ohne geklärt zu haben..was kommt wenn es nicht klappt.. mit hohen Belastungen wird gestartet..ich glaube das hätte ich nie können. Es war schon schwer als wir modernisieren mussten, die Landwirtschaft groß wurde die hohen Umlaufgelder für Stall Mast Schrot.. Ferkel und immer die Unsicherheit wie wird der Verdienst..und oft dann nichts verdient oder Verlust stellte sich ein in einem Betriebszweig.. es ist nicht verwunderlich dass nur noch wenige nun aktiv als Landwirte sind und die Last wird von anderen gar nicht gesehen die Verantwortung auch nicht.. ich habe konserv. wirtschaftenden Pächter, der sehr bedacht und präzise wirtschaftet.. und sich gut kümmert. aber auch modernisieren muss…wenn er dabei bleiben will.

und dann sehe ich in einem Artikle in dem Nordschleswiger der deutschen Zeitung in Dnemark dass die Lage für viele dänische Landwirte katasstrophal ist so viele Konkurse, so viele Banken verweigern weitere Kredite.. und die haben gearbeitet..sich bemüht.. aber der Preisdruck ist ruinös.. und dann wird wieder der übliche Satz gesagt..nur die guten Betriebe werden überleben..wir haben aber fast schon keine Landwirte mehr… es ist wie verhext..alles immer größer und die Einnahmen sinken.. Bio darin sehen andere die Lösung..aber wir sind so marktfern hier.. direktvermarktung ist schwer..

ich soll nicht pessimistisch sein..aber realistisch gesehen zur grünen Woche fahre ich nicht..

und dann ärgere ich mich über peta ( sie sollten mal lieber die Kinder in dem Hort auf korn nehmen..und deren Alltag! ohne Eltern den ganzen Tag nur betreut und erleben nicht mehr mit den Großeltern und Eltern in deren Alltag hineinzuwachsen..da muss unsere Gesellschaft endlich mehr für berufst. Eltern machen..dass sie mehr Zeit mit ihren Kindern leben können, aber man macht sich Gedanken über Tiere die nicht bei der Mutter aufwachsen, und dazu die so hässliche Kampagne gegen Schafwollschur machen..ich bin bei vielen dabei gewesen..und mir so schöne Wolle holen können!! da hat es nie so heftige Verletzungen gegeben.. wie sie demonstrativ zeigen.., unsere Schäfer sind sorgsam.. und so werde ich diese frisch geschorene Wolle gerne weiter verspinnen–lasse mir nicht alles vermiesen…

Es gibt schwarze Schafe aber die gibt es überall und doch die landwirte hier sind sorgsam mit ihren Nutztieren. ps musste mal dampf ablassen–

Hofplatz bei Tag mit Nachbarhaus, ehem. Hof

aber nun genieße ich den Tag


Ein Gedanke zu „wieder alltag

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