Plötzlich Frühling

das ist ja einfach schön..dieses Licht  und total windstill. Früher hätten wir uns an dem Bienenflug erfreut,  denn die Krokusse sind weit geöffnet..   aber nun ist es still. Dafür sind die Meisen aktiv, auch im urwüchsigen Wald sah ich viele in den Zweigen turnen.  auch hier..bei den knorrigen Ästen gibt es viel zu finden.

Meine Bäume, bewusst unbeschnitten  treiben sicher bald ihre Knospen, aber dann kommt sicher noch eine kalte Periode. Meine Erfahrung: sind die Bäume schön ausgesägt und beschnitten, ist die Krone so offen, dass fast alle Blüten die Frostnächte nicht überstanden hatten.   So aber haben wir so reichliche Ernten mit den unbeschnittenen Bäumen. ..Hier seht ihr den Boskopp den ich leichtsinnigerweise neben die Fahrspur pflanzte..vor 30 Jahren dass er mal so groß wird!   damit rechnete  ich nicht. 

Meine Enkel und Enkelinnen erw. Kinder alle klettern dann bei der Ernte drin rum  schütteln..pflücken..  wunderbar  -ich weiss für den Erwerbsobstanbau ist das unverständlich, aber ich mag die einstellung von Eckardt Brandt, schaut mal selber nach seinen Seiten Büchern,  es ist gut wenn man eigene Wege geht. 

Und im letzten Jhr bei der Superernte, so gesunde Äpfel,—nun bin ich gespannt ,wie die Nachpflanzungen sich in diesem Jahr entwickeln..   meine Kinder und enkel lieben unser Obst..  frisch bis Ende Februar  gegessen..   nun sind die letzten Kisten  Roter Boskopp für Bratapfel dran.  und die kleinen Holsteiner Cox  Äpfel liebte mein Enkel..aber ich denke nun daran  noch weiteres zu pflanzen, muss nur für mich überlegen  wie halte ich die Rehe besser fern ohne Stromzäune..  Wolle soll helfen…aber ich glaube  Holzzaun ist besser.. 

uns diesen filmschatz mag ich besonders..  denn ich lebe ja in einem haus, wo schon vieles leider weggenommen wurde, vom alten Reetdach nur etwas zu erahnen, aber ich ändere nun nichts, meine enkel können dann entscheiden, wie sie es zurückbauen. Bis dahin sammle ich und belasse alles… auch das rostige Blech..  es gibt zu wenig altes schiefes leider noch  ..alles wird weggebaggert… neu  neu neu   ..

heute besuchte ich Bekannte,die umgezogen sind, ..eine Hofstelle weggebaggert, bzw Hofwiese wird bebaut..   viele viele Wohneinheiten..  eine Anlage für Garagen..  und alles so momoton..    und ebenso drinnen  alles neu  egal ob küche  bad..wohnraum…   fliesen die aussehen wie Holz..  alles was mit Kunststoff zu bauen ist, wird damit gebaut…  mich gruselte schon.. aber für sie war es schön..praktisch neu–   sie hatte uraltes Haus  klein eng… ohne modernes Bad als junge Frau..  da kann ich sie schon verstehen..  

aber ich denke man kann auch anders bauen..   nicht so momoton..  auf den Dörfern.  Ich sage mir immer, wer würde extra dorthin fahren und sich die Dorfstraße anschauen?  man muss doch so bauen, dass es zu einer Harmonie wird..   bzw  viele hohe Bäume helfen..  Baukörper zueinander passend zu machen  und in solchen gärten fühlt man sich geborgen..aber nicht auf diesen Terassen mit 40 m² Raden.. und ein minihecke drum herum…  keine Stauden Blumen kein Obst—nix…  alles pflegeleicht   ..am besten nur noch Steine!  sieht man  auch immer mehr.   Also Unkraut ist für mich Wildkraut.

ich freue mich über nette kommentare.

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