Fertigstellung

Das erste Teil gesäumt, zickzack und Geradeausnaht sichert prima gegen Ausfransen. Nun das erste mal gewaschen viel Wasser 40 Grad ohne Schleudern. Tropfnass aufgehängt und wie in alten Zeiten üblich gezogen. Aber wer kennt das noch , dass man die großen Leinentischtücher und Bettlaken aus Leinen vorher an den Enden zu zweit aufnahm und nach festem Ritual nach dem Abnehmen von der Wäscheleine dehnte, diagonal gerade und durchgeschüttelt wurde auch. Dann die Säume glattstreichen und mit Zueinanderzugehen der Länge nach erst falten und dann quer. So gefaltet gestapelt im Wäschekorb. Später wurden die Teile eingesprüht mit Wasser , mit sicherem Griff aus der Schüssel ohne Sprühflasche und zugedeckt durchziehen lassen. So konnte gemangelt werden. Und nochmal dann auf großen halbrunden Holzgestell nachtrocknen.Ich liebe es , meine eigenen Handtücher noch klamm von der Leine zweimal durch die Kaltmangel zu rollen. Danach glatt gelegt, nachtrocknen . So bekommen sie seidigen Glanz.

Das hier werde ich mit der Hand versäumen, für meinen Eßtisch ein großer Tischläufer! So werde ich Schritt für Schritt den Ballen abrollen. Ohne Eile. Und nun plane ich die nächste Webarbeit. Diesmal Reinleinen und die Kette in Natur ganz schlicht. Möchte kleines Bordürenmuster einbauen und durchblättere nun meine Webliteratur die nächsten Tage. Wieder in der schönen Breite von ca 60 cm. Nein!!! neu gedacht. Ich fand 8/2 Leinengarn von Holma, mal bei Ulli mitgenommen. 1000g. Da werde ich robuste Sets weben. Schöne lange Kette und ich schäre alle vier Spulen. 2 zur Zeit. Gerade 20 Fäden geschärt: wiegen vorher nachher: ergibt ca 240 bis 250 Kettfäden..ideal für ca 30cm Breite..das geht nun mal einfach flott. Geplantes Muster schlichter Rosengang. Da kann ich dann mit Farben spielen oder alles in ruhiger Farbpalette. Freue mich drauf.

2 Gedanken zu “Fertigstellung

  1. Hanne

    Doch doch Wiebke. . .So habe ich viele Tücher jeglicher Art mit meiner Mutter oder mit meinen Grossmüttern zusammen gefaltet. Das war sehr gemütlich obwohl hart für meine dünne Mädchenarme. . . Und im Waschkeller stand eine sehr breite mit Gas betriebene Mangel. Auch dort musste ich von der Gegenseite die Tücher (ohne Falten zu machen) entgegennehmen und vorsichtig zusammenlegen. . . Ja das war soooo gemütlich! Und wie roch die Wäsche fein nach frischer Luft und Seife. . . Nordseeluft!! Leider kommt die Zeit nie mehr zurück!!

    LG Hanne.

ich freue mich über nette kommentare.

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