warum ich anders lerne und mit dabei bin..

das ist ganz einfach erklärt, weil ich nicht dazu gehören will zum mainstram.

ich muss nicht bei facebook immens viele freunde haben,

ich brauche nicht ganz viele follower oder kommentare in meinem blog, ich weiss ja wer sich an meinem geschreibsel erfreut, das genügt mir. und wer sich dann erfreut.. das tut gut, danke-

ich bin nicht bei instagramm ,nachdem ich mich probeweise dort anmeldete ,war ich entsetzt. oh gott da wird ja alles voher und nachher dokumentiert.. und dazu passt dieser Artikel

https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article192451107/Millennials-und-ihre-Angst-vor-ungeplanten-Reisen.html

 

und ich schreibe nicht bei twitter  oder bin nicht in den gruppen  wo man alles an nachrichten gleich immer verbreitet.. 

ich habe meine hobbys  da schaue ich mal in den gruppen vorbei, aber auch da muss es anscheindend striktes regelwerk geben, so bin ich da auch kaum noch.  schreibe mal etwas aber lösche es auch wieder..  von mir kann man direkt lernen  und auch nicht..  mir ist es unheimlich,wenn man gleich dogmen macht, wie man richtig spinnt webt  .

.umgekehrt aber auch mag ich es nicht, wenn man alles wissen nur umsonst sich so holen möchte.  ich bin gerne zu guten Kursleitern gegangen, habe meine Gerätschaften normal gekauft  und ebenso meine Literatur.  aber das wichtigst ist, sich zeit nehmen. man lernt durch Üben Fehler machen korrigieren.. und bloß nicht nur mit fertigen Anleitungen.

Es war ja nett gemeint, wenn ich gebeten wurde einen Film vom Flachsspinnen zu machen, damit man lernt, wie man das macht, aber da gibt es genug bei youtube.  und man lernt es nicht.. 

schaut einer guten Geigerin zu lernt man so Geige zu  spielen?

  es ist auch hier ähnlich:  eine große Übungszeit zu verinnerlichen..kopf  hand und herz.. und immer wieder üben, bis endlich es so leicht aussieht..   aber glaubt mir,  auch bei mir waren die ersten  garne mal zu dünn dann zu dick und knubbelig.. und dann wieder zu unregelmässig..das langsame ausziehen da muss man spüren es in den fingerkuppen..wie viel wie zeihen.. entwirren ..alles in aller ruhe  ,,nun kann ich schnell spinnen..  aber das bringt nix es zu erklären, ihr müsst euch die zeit nehmen..und ich kenne nur wenige die das machen..über jahre lernen..  nur wer dazu bereit ist, weiss warum ich es nicht mache. filme zum nachahmen.. und auch jetzt habe ich wieder meine Weise zu spinnen und zu weben mit Flachs verändert, erleichtert, verbessert..  ich sehe es an den Ergebnissen nun..es wird so wie ich es möchte als gutes Ergebnis.

2 Gedanken zu “warum ich anders lerne und mit dabei bin..

  1. Gudrun Dietrich

    Hallo Wiebke
    BRAVO! Genauso ist es , nicht umsonst gibt es im Handwerk die Lehrzeit. Wenn man lange genug dabei bleibt wird man vielleicht auch eine Meisterin. Ich spinne und webe seit über 40 Jahren mehr oder weniger intensiv und wundere mich, daß Anfänger, die vielleicht 3-4 Jahre spinnen schon großartige Anleitungen geben. Dabei merkt man aber, daß das Wissen angelesen ist und die Erfahrung fehlt. Ich lerne immer noch und bin neugierig Neues auszuprobieren.

    1. danke für deine Antwort. ich spinne nun seit 35 Jahren und webe seitdem .Und es tut gut Gleichgesinnte und Erfahrene zu kennen. das freut mich so!!
      Denn mein Anliegen ist, es begebt euch auf die Reise des Lernens. und das braucht Zeit Übung und den Blick dafür, lernen zu fragen und auch damit fertig zu werden, dass es keine Antworten gibt, lernen selber zu probieren..
      Früher reisten Handwerker auf der Walz aber dann konkret im Miteinander wurde das Wissen weiter vermittelt. Aber auch die wurden nicht einfach übernommen zu Hause, sondern man erprobte sie .
      Und so erlebte ich nun bei meiner Meistertochter sie reiste nun auch weltweit und arbeitete in fremden Werkstätten, lernt immer noch dazu und hat dazu für sich gelernt, alle , die mit der Sache zu tun haben, gehören zusammen ,nicht nur das eigene Gewerk. So ist der Webstuhlbauer wichtig, der Garnhersteller, die Schneiderin, oder mein Beispiel: das Kind das eine Wollmütze braucht.. ich kann nicht irgendwie eine Mütze machen, wenn ich nicht weiss, wie ist die Hautverträglichkeit der Faser der Farbe.., wie elastisch soll das Garn, das Gestrick sein.. wie winddicht , wie wärmend.., all das baue ich in mein Spinnen ein.. und dann auch entwickle ich das zum Garn passende Stricken dazu. so trägt nun ein kleiner Enkel jeden Tag glücklich seine Mütze aus Kaschmir, wärmend weich ungefärbt, und auch bei der empfindlichen Haut so gut verträglich–aber fragt nicht wie viel zeit es brauchte, wie oft ich ribble, bis ich das kann. wiebke

ich freue mich über nette kommentare.

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