blau machen

Nach dem Bleichen des gesponnenen Leinengarns , da blieb ein Kochtopf mit Entfärber stehen, also der beinhaltet Grundstoff Natriumdithiomid. Und da beschloß ich, schau mal im Fundus und siehe da Indigopulver Soda und Natriumhydroxid waren da. Ich verwende aber auch lieber Soda , nicht so gefährlich. Also da ich schon oft geküpt habe gar nicht erst lange gewogen..Teelöffel Messerspitzenmaß. Und bei der pflanzlichen Faser Leinen Baumwolle ist zu alkalisch kein Problem. Nur Wolle, da muss man mit Lackmuspapier die Küpe so einstellen , daß sie nur schwach alkalisch ist, denn Wollfasern mögen das saure Milieu . Und nun wird mein Garnrestelager zu Strängen umgewickelt und ab in den Topf. Der erste Strang trocknet, dann wird er gespült. Ich mache erst nach dem Aufziehen der Farbe so oxidiert das Indigo vollständig und wird als wasserlösliche Substanz nicht vorher ausgespült. Aber da werde ich noch nachlesen. Mit Urinküpe bei drm Sommerwetter ideal, arbeite ich nicht , das riecht mir zu streng. Aber das Blau soll noch schöner sein. Bei Karin Tegeler lernte ich unterschiedliche Weisen zu küpen. Aber mir genügt meine Weise. Und habe mir nun gleich Nachschub bestellt.

interessante Artikel zum Thema hier.

http://www.chemieunterricht.de/dc2/grundsch/versuche/gs-v-135.htm

und nun lasse ich die Küpe abtropfen. Zwar muss man sie wieder aktivieren. Aber jeder ml ist kostbar. Morgen geht es weiter. Es eilt ja nichts und mir ist auch nach Reflexion. zu viele fam. Erinnerungstage guter und trauriger. Und was uns nun traf, das kann jch nicht wegpacken. Aber so passt nun das Blaumachen gut. Früher hatte man ja großen Bedarf an an dunklen Stoffen und man trug lange schwarz nach Todesfall. Aber es war nicht einfach schwarz zu färben. Viele BeizBäder immer neue Überfärbungen . Frau Fiedler in ihrem Fär ebuch schildert das sehr gut. und wenn ihr selber forscht . schwierige Farbe. so war das Dunkelblau des Waids und Indigos wichtig. Dazu andere pflanzl. Stoffe wie Gallapfel Sauerampfer Bärlapp Sternmiere und Pottasche, Soda alaun Vitriol .. aber auch Rinden wie von Birke und dann viele male färben an der Luft trocknen ergaben haltbare dunkle Farben. Ich plane nun ja Wollfärbung , da lese ich gerade auch Holunderrinden Wurzeln aber dann Eisensalz dazu. nur sas macht die Wolle rauh und hart. und in alten Fäbebüchern wird Kupfer und Chrom Zinn verwendet. das geht gar nicht mehr!!! Nun werde ich lieber die Kaltbeize ansetzen und dann nach und nach in den Färbemodus kommen mit Wolle im Strang möchte ich ja färben für das Winterweben. Also heißt es Spinnrad dreh dich! wird mir guttun. Und nun wird gestöbert in meiner Bibliothek.

ich freue mich über nette kommentare.

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