abwarten

wir warten , bis die Äpfel reif sind, ich denke die ersten Lageräpfel werden zum WE gepflückt. Noch hängen sie recht fest trotz des heitigen Winds ( kein Sturm) und nur Einer für Eimer wird gepflückt , was wirklich reif ist , für den Frischverzehr. Und wir haben auch nichts abzugeben, ich weiß frühe wsr das anders.Aber die Family braucht alles selber. Nur zum Gottesdienst pflückte ich früh im Regen einige und legte sie dazu. Das ist mir wichtig. Ich probiere nun Holsteiner Cox , der wächst noch und schmeckt unreif. Dafür brachte eine Tochter Walnüsse in grünen Schalen mit. Etwas herb wird geknackt und gegessen, und mit den grünen Schalen färbe ich Wolle kalt ohne Beize. Draußen in der Scheune steht der Eimer. Und ich hab schon braune Hände. Das färbt so stark.

Zwischendurch

Spulen leerweben. Meine Experimente haben einen Nachteil. Beim Ausprobieren werden die Spulen nicht leergewebt. Nun ist ein gröberes Händehandtuch dran mit vielen Bordüren. Dort hinein webe ich etliche Musterfolgen aus unterschiedlichen Grundfolgen. So mixe ich und 8 Spulen sind nun leer. Auch gelb kommt noch dazu. Friesenfarbe. blau rot gelb. und das Gelb in der echten Fahne oben, das mussten wir anderen beibringen , die Fahnenmast und Fahne geschenkt bekommen hatten. Und viel schöner als schwarz rot gold. Aber ich hatte nie einen Mast , passte nie zu uns. Wir hatten es nicht so: mit zeigen , was man ist oder hat . Lag uns nie, die Nationalität oder Zugehörigkeit zu zeigen.

heute zum Erntedank

ich feierte mit anderen einen besonderen Gottesdienst, und ich bin dankbar, dabei gewesen zu sein . Ich merke, wie ich wieder in die Liturgie eintauchen kann und bin froh mir eine Lutherbibel und dazu  einen Grundkurs in der Arbeit , wie eine Vorlesung aufgebaut, geleistet zu haben. Das und das morgendliche Sticken ist meine tägl. Meditation und ich lerne so viel Neues. Weiß so wenig. Der Heilssegenteppich im Kloster Wienhausen und die abendliche. Andacht in einem anderen Kloster haben mir klar gemacht, da möchte ich mehr wissen.

Aber gestern , es ereilte mich, noch heftiger Schmerz, ich wusste, ich musste das durchstehen, um dann neu zu beginnen, und es war mir klar, ich bin dankbar und nicht voller Traurigkeit und kann dieses feiern.

Es gab besonderen Anlass zusätzlich dazu, man hatte besondere Gebotstafeln angebracht, ein bekannter Senator aus Hamburg, verstorben,hatte sie noch anfertigen lassen. So war auch seine große Fanilie anwesend. Das war schön, ihnen beistehen ,einfach durch Anwesenheit, zu können. und das Thema Gebote durchzog den Gottesdienst. Darauf gehe ich nun nicht ein, das wird zuviel, aber es war dadurch sehr tiefsinnig heute. Ich schaue auf mich, was passierte mit mir dieses Erntejahr..???

Es war ein besonderes Frühjahr Sommer, es brachte mich an meine Grenzen und ich habe meinen eigenen Weg gefunden ,ganz anders als erst gedacht, und dennoch dabei einen Freund dazu gewonnen. Nun ist es an mir, diesen, meinen neuen Weg zu beginnen und zu füllen.

Und wirklich neu zu beginnen. das ist gewiß. Meine Kinder müssen sich daran gewöhnen, ich habe keine Zeit mehr ,bin nicht so verfügbar, gehe andere Schritte. Aber ich liebe auch das Erinnern an echtes Einsäen und Ernten:

Schön ,wenn man wie bei Wetterchaos oder guter Einsaat und dann schwierigen Wetterphasen doch noch seinen Flachs gerntet hatte, und ich nicht aufgab, das Rösten und Dörren ,den richtigen Zeitpunt zu finden und das Brechen , Schwingen Hecheln und Lagern alles hat seine Zeit ,seine Herausforderung.

Und wenn der Flachs dann nicht so wurde, wie erwartet, ich konnte ihn aber verspinnen und verweben zu einem guten Tuch.

Daran habe ich dieses Jahr oft gedacht. Es wird nicht immer so , wie man es will. Die alten Tore sind geschlossen, ich lasse meine Vergangenheit ruhen, sie liegt hinter mir nun. Auch Schmerzen , sie sollen vergehen , es ist an der Zeit loszulassen.

Ich kann alleine stehen und gehen, es gibt neue Wege, die man gehen muss und die einem vorbestimmt sind. Und ich weiß , es kommt ein besonderer neuer Weg , den ich behutsam beginne ,auf den ich mich sehr freue. Das ist meine Freude nun. Und so kann ich nun gut abschließen.

Zum Gottesdienst ,viele kleine besondere Momente, aber besonders schön war das Harfenspiel zum Innehalten, , da konnte man nachspüren und so schnell kann ich nicht vergessen, was ich erlebt habe, dazu die Erinnerung an eigene Erntejahre mit Hermann , das ist immer präsent. So erntete ich nicht nur das Brot mit ihm, sondern weiß nun, ich werde schreiben können und das Wort ernten , all das was ich für wichtig halte, niederschreiben. Aber erst nal nur im geschützten Rahmen, nicht hier. Ich werde das nun tun, wozu ich so ermutigt wurde.

Das wird mein Neubeginn sein. Und nun das letzte Lied des Gottesdienstes, das berührt und etwas anderes , aber ich liebe natürlich den Text wie …. wir ernten und wie säen..

Da berühren sich Himmel und Erde
1.Wo Menschen sich vergessen,
die Wege verlassen,
und neu beginnen,
ganz neu,
da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns.
2.Wo Menschen sich verschenken,
die Liebe bedenken und neu beginnen, ganz neu……

3. Wo Menschen sich  verbünden, den Hass überwinden, und neu  beginnen, ganz neu

da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns.

Family Besuch

hat sich angemeldet. und da ich wenig und öfter auswärts nun öfter esse, tolle Gelegenheit zu kochen. Wurzelgemüse plus Zucchini in Käse- Sahne Sauce mit Salami, Chili Paprika Bandnudeln, dazu Filetsteaks vom Schwein , die vorher über Nacht in Kräutern gebeizt. Dazu Petersilie. Später für den Salat schon Kräuter und etwas Pflücksalat von meinem schönen Kräuterbeet. Es wird nach langer Fahrt gut schmecken! Und ich freue mich dafür auf musikalische literarische Kost heute Abend.

Ja ich mache Urlaub nun in der Umgebung. Es ist spannend .Bewusst immer in kleine Cafes bei uns und in Dänemark, zu den Häfen hier. Und anderes, Dazu Fisch essen gehen in guten altbekannten oder feinen Restaurants

.Nur gestern kleine Pleite. das schicke neue Restaurant in Schlüttsiel. es hatte Donnerstags mittags kein Essen Nachsaison . Schade. ich wollte nun testen. es heißt es soll teuer sein..aber allein der Ausblick die wunderschöne Einrichtung. und es kamen weitere Leute. die nichts bekamen . Es sind doch viele bereit , mal auch ein wenig zu schlemmen , egal ob es heisst, der hat dasselbe wie ein anderer Gasthof, wo er vorher war. . ich wollte eigenes Urteil. und die tolle Aussicht!! So ging es zum Strandhotel Dagebüll. dort wird auch noch tüchtig gebuddelt. Aber da ist der höhere Deich fertig. Gestern Nachmittag bekam ich noch kleinen Einblick in die Strandbuden- Thema von Besuchern . Spannend wie das sich entwickelt hat. Das ist schwer, dort eine aufzustellen. Das Recht bekommt man vererbt Nur für Ureinwohner. und eine besondere Klientel Aber nun werden die bedrängt, dabei haben die doch den Tourismus in Gang gebracht.

Heute viele Regenschauer, aber nun Sonne. sa habe ich in Niebüll Kaffee gehabt. Auf Sylt ist WE Surfertreff. Mal schauen was ich sonntags mache. Aber es soll ja viel regnen! abwarten. Vorhersagen liegen nun oft falsch. Jedenfalls heute einfach warm und sonnig. bis zum nächsten Schauer. Ich habe meine Grippeimpfung gemacht, nun Schonung. und früh habe ich nun Flachs trocken gesponnen, das soll nach heißem Sodabad gespült nun trocknen. Und da ich heize, trocknen auch die Spulen nun. Das ist wichtig! Es darf nicht länger nass liegen. Also alles sehr wechselhaft und schön hier. Webstuhl pausiert. Der Arm bekam Pieks!!

Experimente

Keinengarn vorgeblichen

a) mit Leinöl im Wasser gesponnen

b) ohne Zusatz

nun trocknet es. Ichcgsbe es aufgewickelt und dsbei mit den Fingern fen Faden nass nachgeschlichtet. Das öl wäscht sich heraus . Nun probiere ich mit Spülmittel und Olivenöl zu spinnen. Danach mit Leinsamenschrot ausgekocht und gesiebt. Mal schauen es im täglichen Gebrauchs sich zeigt. Im Vergleich dazu Leinen 16/1.

so spinne ich am liebsten

Mein altes Riberok , der alte Wockenstab aus einem niedersächsischen Weserdorf, den schenkte mir eine Cousine ,als ich sie besuchte. Dazu hat mir Hermann einen Wocken- Ständer gezimmert. Eine kleine Wasser- Schüssel in einer Teeglashalterung..ein schon fertiges Leinenhandtuch als Schutz gegen Nässe über den Beinen, dazu mein dänischer Kirchenstuhl, alles zusammen ergibt einen schönen Spinnplatz!!