es klappt gut

Nun muss ich Nachschub spinnen: die ersten 20cm sind gewebt. Ich messe und zähle immer wieder und mache Notizen: Anzahl der Schußfäden pro 10cm Weblänge. Und es hilft auch , einen Papierbogen zu falten und so den Winkel der Köpertreppung zu markieren. Es wäre doch ärgerlich , würde das Wolltuch im letzten Drittel fester angeschlagen sein. Daher immer die Webdichte kontrollieren. Nun spinne ich inzwischen gleichmäsdig dünn, aber sonst gilt , das gesamte Schussgarn spinnen, zwirnen und immer abwechselnd von den Knäulen abwickeln. Das lässt zwar Streifen entstehen bei sehr ungleichmässigem Spinnen , aber diese verteilen sich dann gleichmässig über das ganze Stück Tuch. Wer nicht weiß ,ob das Garn reicht, wiegt das Knäuel, webt 10cm ,wiegt wieder. Seht ihr, dass euer Garn nicht ausreichend ist, seid kreativ, holt völlig anderes Garn wie Seide oder Mix in derselben Farbe oder spinnt und färbt selber,und webt es streifenweise ein.. gleichmässig wieder verteilt. Und es entsteht edles Gewebe. Beachtet, dass es unterschiedlich schrumpfen kann, dann beim Weben loser oder fester als Schussgarn ziehen. Und beim Dämpfen in Form ziehen.. Ich habe so immer die gewünschte Weblänge und Breite gestreckt bekommen.

Angewebt

Schuß: Gotland aus dem Vlies gesponnen gezwirnt 2fach noch.

Kette Shetland und Merino Färbung Cochenille Krapp Rainfarn Goldrute Birke Johanniskraut auch gemixt…. Noch keine Schlichte schau ma, l weil ich sehr sehr langsam webe , das Schiffchen von Toika ideal , weil es gleitet so ,statt der rauhen Wolle. Weben mit Spulen geht auch, aber die Kette ist sehr weit, da rattert immer mal das Schiffchen durch die Lücken Webdichte. 20/10 Kamm, damit die unebenen Kettfäden gut gleiten. Werde lieber noch Schlichte mit Öl kochen.

Einzug im Kamm ×××0×××0×××0×××0×××0×××0×××0×××0

18 Fäden auf 24 Schlitze oder 12cm.

3 Fäden auf 2 cm oder

15 Fäden auf 10cm..

Aber ich zeichne den Einzug immer auf Papier vorher. Dann erst gute Verteilung auf vorhandene Kämme zu durchdenken, überlege ich nach dem Wickeln.Völlig falsch sagen andere. Nein richtig ! sage ich, weil , wenn die Fäden nebeneinander liegen, kann ich sehen , wie sie am besten ein schönes Webbild ergeben. Das erspart Probegewebe. Ich schäre nie festgelegte Webbreite, das Handspinngarn wird nur grob geschätzt. Und weiter Einzug in der Kette ergibt geschmeidige Tücher nach dem Walken sind sie nie brettsteif verfilzt.. Nun je größer ihre Flottierung ,um so besser geschmeidig aber das kann auch zu lose werden, übt es. Also zieht weite Ketten ein , aber nutzt Wolle, die sich dann anfilzen lässt, sonst schiebt sich alles zusammen. Daher spinne ich mein Garn selber. Echte Fairisles Shetland Pulloverwolle verhakt auch gut. Das kann man dann auch sehr locker weben . Aber sie ist kurzfaserig, merkte ich. Daher lieber gotl. Pelzschaf für weitere Decken von Ulli. Denn die hat auch lange Fasern in sich und glänzt schön. Freue mich nun auf das Winterweben und weitere Spinnen!!!!

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immer etwas

Heute alle Fäden ins Webeblatt eingezogen und angeknotet. Dabei darauf geachtet: dass der Stab richtig liegt!! Nun kam Besuch und toller Tipp meiner Webfreundin schaue ob es klappt.. sonst Rücksprache.

Das Garn mit Mohair wäre mur  zu dünn für mein Wolldeckenprojekt. nun reist es nach Schweden für schöne warme besondere Schals. oh ich freute mich so ,es abgeben zu können und es erfreute … Bin gespannt was daraus wird.!!

Heute abend wieder Klosterstich. und ich sticke nun roten Weihnachtsengel witzig wie unbekümmert ich da vorgehe.. es ist herzerfrischend unsere Stickrunde!

und jetzt backen drei Boskoppäpfel. ich schaute zum Postkasten. die letzten drei Äpfel waren runtergeweht. nun dazu Butter Zucker Rosinen Nüsse Hitze und Zeit. es gibt gleich schöne Nachtspeise. Oh jr2 mein Fundus ist leer keine Vanillesauce! also Grieß plus Milch plus Butter plus Vanille aus Dänemark… es schmeckt himmlich gut. Die Äpfel so schön reif!! Selbst die Schale mürbe! Morgen ernte ich weitere so schön nachgereifte Äpfel im Norden!! vom Garten dann erst Laub sammeln…

Ausflüge

in die nächste Umgebung können auch „charmant „sein.

Sonntag, eine Freundin hatte Zeit, andere wären von ihrem Arbeitspensum erschlagen, sie nicht, so nebenbei wurde noch eine Mannschaft Mitarbeiter für Maissilageernte versorgt zu Mittag. Das ist für uns ehem. Bauersfrauen und sie noch mitten drin , immer aushelfend , Ehrensache, gute Mitarbeiter bekommen gutes Mittagessen..Also im Backofen einige Bleche mit Frikadellen, natürlich selbst hergestellt aus eigener Bioschlachtung, dazu Erbsen Wurzeln Spargel gestoffte Kartoffeln( Kartoffeln in Stücken in Milchsahne nachgekocht. lecker!!!)) , nordfries. Spezialität, und hinterher dunklen Schokoladenpudding mit Vanillesauce, und die Portionen sind dreimal so groß bei den Erntehelfern als üblich, nun sie schwärmte so schön, während wir vom Parkplatz bei der Kirche in einem Nachbarort zum “ Event“ gingen, und wir plauderten über andere Gerichte. selbstgemachte Erbsensuppe mit Rauchfleisch… Das Dorf Aventoft ein Widerspruch und zugleich wunderbar. In Zeiten des Grenzhandels zu Dänemark gewachsen, Riesige Supermärkte Tankstellen..aber auch winzige alte Friesenhäuser. Und wir besuchten nach einem kleinen Inserat gelockt. : Armin hat seine Halle geöffnet. Nun ein wohlhabener Geschäftsmann, Senior, der sammelte alten Kram und die Halle war wie ein größeres Wohnhaus innen viele viel Räume wie Wohnstuben eingerichtet , und Sammlerschätze, nur eine Auswahl, jedenfalls Bilder Möbel Geschirr Gläser Küchengerät. vieles besonderes..und viele Besucher. Meine Freundin hatte sofort lustigen Schnack mit ihm, er erinnerte sich, dass sie Weckgläser als Deko für den Hofladen kaufen wollte, hätte nun wieder welche… Nun am Ende hatten wir drei Kannen, ich eine kleine braune, besonderer Stil, die habe ich schon in groß, sie eine mit Thermohülle aus Silber..und wollten natürlich nichts kaufen! Er wollte sie für uns hüten, während wir den 2. Teil des Dorfvergnügens besuchten, nebenan der Fahrradhändler, ein riesiger Markt aufgebaut teuerste Mountainbikes mit E- motor. viele unterschiedlichste dazu auch etliche Lasten- Ebikes und normales auch. unglaublich viel. Drinnen in der großen Ausstellungshalle Torten!! Kaffee. und alles Spenden. auch zum Guten Zweck bestimmt, dazu Waffeln und das das highlight.. Musik. Band. beschwingt wurden wir in Stimmung gebracht.. ihr erkennt ihn bestimmt. spielte auch Gastwirt in einer Polizeiserie, . der macht echt gute Musik.

Nur unterhalten war dann unmöglich, Aber es war schön! Nun beschwingt nach gutem Kaffee und Torte wir wieder zurück, Kaffeekannen mitgenommen, nun wussten wir auch Lokalkolerit und geographisches noch besser nach gutem Schnack, vorbei am Küsterhaus zur Kirche.. Ach da kamen noch ein Paar, das ich gut kannte, die testeten die schicken Räder, ich erinnerte mich an meine Testfahrt. E- bike in NF wir lieben es.. bei den heftigen Winden..und man kann so schön weit sausen! Aber ich staunte schon, riesige Akkus im Rahmen verbaut, und dann Mountainbike. wo wir doch nur Deiche haben.. aber ist nun schick! und besser als ein Moped.. ich kann mich mitfreuen. Zuhause erst mal platt war ich, zu viele Ausflüge die letzte Zeit. aber es war schön!!! Nun sammle ich die Eindrücke und werde am Webstuhl die Geschichte Mittagsstunde von Dörte Hansen als Hörbuch zur Erholung genießen, diese Woche besser mit mir haushalten..aber es tut so gut unterwegs zu sein!!

„Unter unserem Himmel“

so heißt eine Serie des Bayrischen Rundfunks . Und ich habe euch den link mit dem Rubriken herausgesucht. Ich schaute natürlich Handwerk und die Seite von Fraken gefällt mir gut, mal sehen ob ich bei youtube den Film zum Einstellen finde, denn er beinhaltet auch das Klöppeln, das nicht nur in Sachsen seine Tradition hat. Ja das gehört zu den Kunstfertigkeiten von Regionen wo viele junge Mädchen zusätzlich Geld verdienen mussten , um die Familie zu ernähren. Händler brachte die Garne, es wurden Klöppelschulen wie Spinnschulen eingerichtet und dann in Serie gefertigt und von den Händlern wieder weiter gehandelt.. So auch hier in der Stadt Tondern oder Tønder , da gibt es au ch kleines Klöppelmuseum. Man muss sich immer vor Augen halten, die Frauen selber konnten sich nie leisten ,was sie herstellten, das war nur den Wohlhabenen vorbehalten.

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/index.html

und es gibt die schöne Serie “ Der letzte seines Standes “   hier der Weber

 

von wegen altmodisch

ich mag die dummen Besucher bei Spinnradvorführungen nicht mehr, die immer ihre Oma erwähnen, die gesponnen hat und die Wolle kratzte!

Das ist ,als wenn man ein altes Hochrad anführt, ich aber ein modernes Bike nutze. Wir Spinnerinen nutzen die Vielfalt und experimentieren und haben ganz besondere Garne im Visier!!!

Und ich merke die jungen Leute ziehen an mir nun vorbei, gut so!!

Eine Diskussion, welche Rad für Lace garn ( für Nichtspinner, das ist superdünn 800m pro 100g)

und das war interessant und sah tolle Hinweise im Bericht unserer Gruppe…

Nun Michi Schwarzenstein kannte ich ,aber das ist nicht so mein Rad, doch hier nun ein schönes für unterwegs und es hat so schöne Zehengymnastik schaut selber!

Ich selber werde nun ganz altmodisch mein vielseitiges Minstrel nutzen und weiter spinnen an meinem Arbeitsrad,graue Gotlandwolle und ich kann euch nur sagen,,in meinem Kopf schwirren gerade andere Gedanken.. das Leben ist heiter.. und das spinne ich in den Faden , und mein Spinnrad schweigt und schnurrt !

Nur glaubt uns , wir Spinner sind vielfältig, modern, setzen neue Maßstäbe, die Industrie versucht , unsere Garnvielfalt und das Individuelle zu kopieren, das schafft sie aber nicht,weil wir mischen färben Fasern, ebtwickeln besondere Spinnweisen, und dann alles wieder anders – oder ganz schlicht – zurück zu den Wurzeln. Wir kennen zum Teil die Tiere persönlich von der Schur..wir machen „haute rouet „daraus wird dann „haute textile“—– und immer ein Hauch Luxus… wer hat schon Produkte , wo alles selbst gemacht ist…

Und herzlichen Dank für bisher 86 Besucher.. ps zu den alten Filmen zum Leinenweben, versucht bitte, neue andere Methoden zu entwickeln, für das Webstuhl einrichten , Kette schlichten, bleichen. wir sind doch moderne Frauen! und ab und zu ein Mann , die es ohne Hilfe alleine können, ohne die Regel “ So macht man es, „

und dazu passt der tolle Song

Filmschatz

das fand ich gerade bei youtube pause mit Kaffeetrinken

mehere filme sehr gut recherchiert da landesinstitut für landesgeschichte

und sehenswert besonders das Schlichten und die Bleiche. und man schaue sich mal die Frauen an, was regt man sich heute über Verschleierung auf! im hunsrück durfte keine Frau hübsch aussehen alleine die Kleidung ist ja unglaublich !!! vermummt waren die armen Frauen auch damals schon. kopftuch wenig Weiblichkeit.