sonntags weben?

Das war keine gute Idee, ich ahnte es schon. Danei hängt doch an der Wand der irische Segensspruch für meinen Webstuhl…“ bis ich montsgs wieder beginne..“

So verhakten sich die Schußfäden an der Anschnürleiste , schaute nicht so genau, merkte es erst nach 10 weiteren Schüssen und dann hieß es , zurückweben!

Reihe um Reihe Und alles nochmal. Da war ich kuriert und auch stricken und sticken: lieber Pause. Fehler aufribbeln ,trennen kein Bedarf! Dafür hatte ich mich meiner Leinenbügelwäsche erbarmt. Sie schlicht noch einmal in der Waschmaschine gespült und geschleudert( es sind oft gewaschene Arbeiten , da drohen keine Dauerbügelfalten mehr), und kurz im Trockner warm gepustet. Nun einmal mit dem Dampfbügeleisen geglättet, zum Trocknen aufgehängt. Diese Methode ist viel besser als das Einsprengen. Das hat Hermann als Nicht- Hauswirtschafter für mich praktiziert, und ich gleich übernommen. Sollten sie noch schöner aussehen mit Glanz , für Handtücher reicht es aber so, dann noch mal mit Dampf bügeln und anschließend kalt mangeln. Ich liebe diese Arbeit. Sonntags geht das okay. Aber ansonsten Zeit zum Lesen kleine Sortier- und Aufräumarbeiten, diese und jene Schublade durch sortieren. reinigen.. Auch das habe ich geändert. Nie mehr totaler Hausputz , es reicht vielleicht mal alle Kisten und Kästen im Nähzimmer zu sortieren, auf dem Esstisch alles hinstellen und mit vorgelesenen Romanen solche Arbeit als Freude empfinden weil, da merke ich , was ich als Sammlerin so an Schätzen habe.

Aber gestern ging es auch raus zu schönes Wetter. Nun zieht das nächste Regengebiet durch. Dann sind geplante Besuche dran. Aber Gartenarbeit noch nicht. Zu nass! Grab von Hermann besucht, schön sah es dort aus, diese Gräser und vielen Blattfarben, Strukturen der Pflanzen sehr natürlich bepflanzt wie ein Waldboden.. Das werde ich im Frühjahr einkürzen wie bei einer Hecke und einige Primeln , sind gerade so günstig dazwischen setzen. Ja schaute noch einmal auf sein Sterbejahr , so lange schon her, drei ein halb Jahre. Aber immer noch präsent , er fehlt als Opa. Im Gespräch über meine Rolle und Aufgaben hier nun, kam mir vor , ich verwalte es nun und verwahre alles für die nächste Generation. Wie einen großen alten Dampfer, da muss man auch aufpassen dass er nicht Leck schlägt und sichern. Wie gut , dass ich dabei unterstützt werde. Und ab und wird was gebraucht. Wie ein Strohbienenkorb, den ich einer Freundin schenkte, ihr Mann beginnt zu imkern. Oder eine Tochter nahm sich Gartenwerkzeug mit für ihren Schrebergarten, schönes Gefühl , wenn es genutzt wird statt als Deko nutzlos zu sein.

Ich mag schon einige Sammlerstücke drinnen, aber nicht , wenn es im Garten sinnlos rumsteht und verrottet wie Holzmangeln im Regen! Da schüttelt es mich. Bei Hermann kam immer alles unter Dach, da war er sehr konsequent , das setze ich fort. Ich mag keine Garten- und Haus- Grundstücke vollgestellt mit Dingen , die dazu keinen Bezug haben.

Dann lieber Vogelkästen und Futterhaus. Dann plane ich, was noch mehr draußen reduziert wird, mal schauen, wer mir in der Familie dabei hilft . Ich vereinfache. aber alles mit Weile. Auch dazu war der Sonntag gut.

Nun neue Arbeits und Ausflugszeit.. Eindrücke sammeln..

ich freue mich über nette kommentare.

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