Kleines Glück

Das Spinnen klappt so wie erhofft.Ich spinne immer so weiter , wie ich die Farben brauche. Also immer zwei Farben höchstens. Und setze dann beim Stricken den Faden an, in dem das Ende dünner gesponnen wird und dann doppelt gelegt. Also hier wird nicht gezwirnt..Einfachgarn!. So muss ich nichts vernähen..eigentlich wie beim Weben.Das hätte ich niemals so genau abgestimmt hinbekommen auf einer grossen Spule. Weil ich da nicht sehe, wie lang ist das ganze später fertig gestrickt….und ich habe nun nette Nebenbeschäftigung , auch für unterwegs.

Ich stricke ohne Anleitung. Genau so wie es mir gefällt. Es gefällt mir das Unregelmäßige und wie flauschig es wird.. und bestimme immer beim Stricken , welche Farbe wie lange anschliessend folgt. Nun folgt ….

tibetanische Spindel, zwirnen andean

ich übe nun tibetan. Spindel mit kleinem Spinnteller, also keine Drop oder Fallspindel  sondern eine supported  ( wenn ihr danach selber sucht..gebt diese Begriffe ein..  ply–  andean..tibet. supported  –

Aber sie spinnen alle sehr fest mit viel Drall, mein Wunsch ist es..wieder sehr lose zu spinnen, das geht nur mit einer sehr leichten Kopf oder Fußspindel,sonst reisst der Faden. Hier aber konnte ich fast ohne Drall nun spinnen. Und so entsteht ein sehr weiches Gestrick, federleicht–und ich kann nun es nun direkt spinnen zwirnen stricken–also habe nun eine nette kleine Arbeit für unterwegs..denn mein Pullover ist zu groß geworden.

Werde da bunt spinnen  lasst euch überraschen..  oder eben Garn zum Weben dann aber mit mehr Drall..

genießt nun die Bilder sind unscharf–die Sonne schien so stark  wunderbar—aber ich musste die Spindel sofort testen..freue mich über den Kauf sehr-

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wie man auf der hand wickelt  seht ihr im video..

und alles auf englisch,  und die Handspindel kommt von einem Drechsler aus dem Erzgebirge  so ist unsere Welt so schön vernetzt–echte Spinnwebe!!!

ich entdeckte alles  über youtube und bei der Suche nach diesem Spindeltyp-  auch den Drechsler -da finde ich unser Internet wirklich sehr hilfreich…

wieder alltag

nach der mystischen Nacht bei Tag alles ganz normal wieder–etwas Schnee noch.. und statt romant. Spziergänge im Schnee Schreibtischarbeit musste nun endlich erledigt werden. Abheften sortieren von Belegen..und da ich ja mit meiner Versicherung alles neu überprüft hatte stand ich wie ochs vorm Berg..aber guter Kontakt zum Büro vor Ort alles Unklarheiten geklärt.. sind ja so viele Versicherungsnummern und Beträge waren neu berechnet,,und auf den Auszügen nur die Nummer. und der gebuchte Differenzbetrag, .da kam ich ins Schwimmen–Dazu macht meine Heizung merkwürdige Töne ab und zu..werde nun die eine Pumpe für den Warmwasserspeicher der Holzheizung kontrollieren lasssen vom Heizungsbauer und denke dann lieber vorsorglich eine energiesparende dann einbauen lassen. .

Dazu der Elektriker war gerade beim Stall des Pächters..mit ihm besprochen–ich brauche bessere einfache Außenlampen..die stromsparend sind.. aber auch gut den Hof ausleuchten.. nun wird er kommen,wenn mal wenig zu tun ist..kann ja warten. Ja ich musste lernen alles sofort zu regeln. und mir zuzutrauen , alles auch zu regeln können. Man kann ja fragen freundlich höflich.. und lerne wichtiges vom unwichtigen zu trennen, mache nur noch notwenige Ausgaben. Weiß ja nicht, was noch kommt an Reparaturen..so ein alter Hof da kann viel kaputtgehen.

Also früher ohne Stromanschluss ohne Wasserleitung war auch nicht einfach aber simpler.. und weil man nicht so wegkam hier.. wurde mehr am Hof im Hof selber gemacht. So war typ. Winterarbeit Taue drehen.. auf dem Mistgang wurde dann eine kleine Seilerei aufgebaut und über Stunden die zusammengeknoteten Taue der Stroh und Heuballen gedreht zu Tauwerk.. oder Reetschneiden in den Gräben für Dacheindeckung.. oder hermann fuhr immer in den Wald Bäume fällen für Bauholz und Abfall für Schwarten ,womit die Maschinenschuppen verkleidet wurden.. all das ist nun nicht mehr.. Aber das ging auch ..das Melken der Kühe und die Nachzucht sicherte den normalen Lebensunterhalt,, und wir hatten nur kleine Herde und viele kleine Einnahmen -dazu wie Geflügel..

nur die Bienen hatten Pause..aber im Frühjahr ging es wieder los.. Rahmen bauen auch baute er manchmal im Winter neue Beuten.. Stillstand gab es nicht aber auch keine Hektik.

Ich entdeckte vorgestern auf dem Boden die Vörräte an Tauwerk dazu alte selbstgemachte Strohkörbe für die Bienen.. da spürte ich schon , es ist richtig hier alles zu hüten und dafür zu sorgen. Aber ist eben Vergangenheit.

Aber ich wundere mich über junge Frauen die voller Elan Landwirtchaft beginnen ohne geklärt zu haben..was kommt wenn es nicht klappt.. mit hohen Belastungen wird gestartet..ich glaube das hätte ich nie können. Es war schon schwer als wir modernisieren mussten, die Landwirtschaft groß wurde die hohen Umlaufgelder für Stall Mast Schrot.. Ferkel und immer die Unsicherheit wie wird der Verdienst..und oft dann nichts verdient oder Verlust stellte sich ein in einem Betriebszweig.. es ist nicht verwunderlich dass nur noch wenige nun aktiv als Landwirte sind und die Last wird von anderen gar nicht gesehen die Verantwortung auch nicht.. ich habe konserv. wirtschaftenden Pächter, der sehr bedacht und präzise wirtschaftet.. und sich gut kümmert. aber auch modernisieren muss…wenn er dabei bleiben will.

und dann sehe ich in einem Artikle in dem Nordschleswiger der deutschen Zeitung in Dnemark dass die Lage für viele dänische Landwirte katasstrophal ist so viele Konkurse, so viele Banken verweigern weitere Kredite.. und die haben gearbeitet..sich bemüht.. aber der Preisdruck ist ruinös.. und dann wird wieder der übliche Satz gesagt..nur die guten Betriebe werden überleben..wir haben aber fast schon keine Landwirte mehr… es ist wie verhext..alles immer größer und die Einnahmen sinken.. Bio darin sehen andere die Lösung..aber wir sind so marktfern hier.. direktvermarktung ist schwer..

ich soll nicht pessimistisch sein..aber realistisch gesehen zur grünen Woche fahre ich nicht..

und dann ärgere ich mich über peta ( sie sollten mal lieber die Kinder in dem Hort auf korn nehmen..und deren Alltag! ohne Eltern den ganzen Tag nur betreut und erleben nicht mehr mit den Großeltern und Eltern in deren Alltag hineinzuwachsen..da muss unsere Gesellschaft endlich mehr für berufst. Eltern machen..dass sie mehr Zeit mit ihren Kindern leben können, aber man macht sich Gedanken über Tiere die nicht bei der Mutter aufwachsen, und dazu die so hässliche Kampagne gegen Schafwollschur machen..ich bin bei vielen dabei gewesen..und mir so schöne Wolle holen können!! da hat es nie so heftige Verletzungen gegeben.. wie sie demonstrativ zeigen.., unsere Schäfer sind sorgsam.. und so werde ich diese frisch geschorene Wolle gerne weiter verspinnen–lasse mir nicht alles vermiesen…

Es gibt schwarze Schafe aber die gibt es überall und doch die landwirte hier sind sorgsam mit ihren Nutztieren. ps musste mal dampf ablassen–

Hofplatz bei Tag mit Nachbarhaus, ehem. Hof

aber nun genieße ich den Tag


eine besondere Nacht

Es ist wunderbar heute Nacht : heller Mondschein leuchtet den verschneiten Hofplatz aus..kennt ihr die Geschichten von Tomte dem Fuchs, wie er des Nachts den Hof besucht und in den wunderbaren Licht dargestellt ist..genauso kommt es mir vor.. und wir hatten bisher kaum Schnee nicht so wie im Süden , daher passt nun dazu genau das Lied von Knut Kiesewetter und die Aufzeichung aus Eiderstedt . Er hatte ja in seinen letzten Jahren wieder dort gelebt und man erzählt, dass er obwohl kaum noch sehend immer durch die Feldmark ging und laut sang.. welch ein besonderer Mensch war er doch.

Winter Winter, heut‘ hab‘ ich dich tanzen geseh’n, ans Fensterglas locken mich tanzende Flocken, wirbeln so schwungvoll und tanzen so schön, deine Flocken, als würden sie nie mehr vergeh’n. Es wirkt, als sei’n Geest und der Marsch weite Fennen mit schlohweissen Tüchern bedeckt. Schon scheint es, als wenn sie zu schlafen begönnen, und würden nie wieder geweckt. Das hat mich oft an dir erschreckt! Winter, heut‘ hab‘ ich dich tanzen geseh’n, ans Fensterglas locken mich tanzende Flocken, wirbeln so schwungvoll und tanzen so schön, deine Flocken, als würden sie nie mehr vergeh’n. Du hast unter Watte den Wald fast begraben, belädst jeden Ast damit schwer. Dein Wind scheint sehr oft scharfe Klingen zu haben, auch trägt er die Vögel nicht mehr. Das störte mich oft an dir sehr! Winter, heut‘ hab‘ ich dich tanzen geseh’n, ans Fensterglas locken mich tanzende Flocken, wirbeln so schwungvoll und tanzen so schön, deine Flocken, als würden sie nie mehr vergeh’n. Du bringst Zeit zum Atmen, du bringst mir die Stille, ich sitze und lese ein Buch. Ich schaue hinaus übers Glas meiner Brille; dein friedbringendes weisses Tuch ist um dich zu lieben genug! Winter, heut‘ hab‘ ich dich tanzen geseh’n, ans Fensterglas locken mich tanzende Flocken, wirbeln so schwungvoll und tanzen so schön, deine Flocken, als würden sie nie mehr vergeh’n, als würden sie nie mehr vergeh’n.

und ich frage mich wie unser kleiner nis puck nun mich beschützt—denn darin bin ich sicher   es gibt unsere hausgeister..wenn wir gut auf sie aufpassen und immer essbares wie eine hafergrütze.. draussen für sie hinstellen.. 

und nun gab es den netten hinweis..es muss sehr kalt heute nacht gewesen sein..

 

alltagl. Spinnen

eich baue mein handspinnen regelmässig ein, dabei lasse ich die Gedanken schweifen, lasse den Vortag Revue passieren und plane was noch zu tun ist..dann aber auch nichts denken..oder nebenbei schöne Sendung im Fernsehen laufen lassen..am liebsten wo viel gesprochen wird, denn hinschauen tue ich weniger..

(und so genieße ich den schönen Vormittag..selbstauslöseraufnahme..)

wie hier Ich spinne jetzt sowohl bunt auf dem Minstrel für das Tuch als auch auf dem Symphonie mein Streichgarn für den weißen Pullover, das aber sehr dünn und dann wird gezwirnt.. und ungewaschen verstricke ich es.. später beim Waschen wird es dann bauschig..

und wie ich vorgehe das lernt man gut bei diesem Video von flinkhand- wobei ich verwundert bin, dass sie nicht baumwolle spinnt..ist doch so einfach,wenn man so viel übung hat wie sie.


spinnvideos

gibt es so reihlich, aber ich finde nur wenige gut, zu viel Gerede, zu wenig Praxis oftmals.

Ich baue nun immer wieder Videos ein , die ich für geeignet halt, das Spinnen zu verbessern. Denn nur schnell imm mit derselben Weise , und dabei große Mengen zu spinnen, ist nicht mein Weg.

ein Video wie man für ein wiches Tuch mit wenig Drall spinnt.

Und ein Video wie man sehr dünn spinnt und dabei ganz ruhig den Faden kontrolliert.

langsam sorgsam

hier geht es nunvorsichtig weiter, das Weben des Regenbogentuchs.

Das Kettgarn ist erst zweimal gerissen, dabei wird es auch fest nachgespannt, aber ich achte sehr drauf, dass es nicht aufrauht. Das ist völlig in Ordnung bei dem hauchdünn gesponnenem Garn. Daher großer Abstand im Webekamm, also 20/10 sind besser als 40/10..

Doch ich muss auch noch genauer schauen. Eben entdeckte ich einen abgerissenen Kettfaden und nach dem Webbild schon etwas länger,,also lieber nur bei sehr gutem Tageslicht weben.. immer wieder kontrollieren.. Ich setze einfach irgendeine Farbe als Zwischenstück ein, erstens könnte ich am fertigen Stück das später noch austauschen, 2. bei der bunten Webweise ist es völlig okay. Aber ich habe im Moment nur ungestärkte Restwolle vom Kettgarn. Daher beim Anknüpfen darauf achten. dass es sich sich auftrudelt.. und den Drall verliert.

Und so webe ich ganz langsam. Das nun neu gesponnene bunte Schussgarn wird in aller Ruhe eingelegt, ich schiebe das Schiffchen langsam durch. lasse mir Zeit..damit nix hakt. Und das Garn hat wenig Drall, aber ist auch bewusst mal sehr dünn mal dicker mal mehr Drall mal weniger. Gerade die Unregelmässigkeit möchte ich haben.

Ich webe nun die gesamte Kette ab, also wird es ein sehr langes Tuch..und bin gespannt.. das sicher mehrfch am Hals gewickelt locker getragen etwas besonderes wird. Aber wenn ich die dicken schweren Schals sehe, die man nun trägt, ich glaube das wäre nix für mich..