„Unter unserem Himmel“

so heißt eine Serie des Bayrischen Rundfunks . Und ich habe euch den link mit dem Rubriken herausgesucht. Ich schaute natürlich Handwerk und die Seite von Fraken gefällt mir gut, mal sehen ob ich bei youtube den Film zum Einstellen finde, denn er beinhaltet auch das Klöppeln, das nicht nur in Sachsen seine Tradition hat. Ja das gehört zu den Kunstfertigkeiten von Regionen wo viele junge Mädchen zusätzlich Geld verdienen mussten , um die Familie zu ernähren. Händler brachte die Garne, es wurden Klöppelschulen wie Spinnschulen eingerichtet und dann in Serie gefertigt und von den Händlern wieder weiter gehandelt.. So auch hier in der Stadt Tondern oder Tønder , da gibt es au ch kleines Klöppelmuseum. Man muss sich immer vor Augen halten, die Frauen selber konnten sich nie leisten ,was sie herstellten, das war nur den Wohlhabenen vorbehalten.

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/index.html

und es gibt die schöne Serie “ Der letzte seines Standes “   hier der Weber

 

von wegen altmodisch

ich mag die dummen Besucher bei Spinnradvorführungen nicht mehr, die immer ihre Oma erwähnen, die gesponnen hat und die Wolle kratzte!

Das ist ,als wenn man ein altes Hochrad anführt, ich aber ein modernes Bike nutze. Wir Spinnerinen nutzen die Vielfalt und experimentieren und haben ganz besondere Garne im Visier!!!

Und ich merke die jungen Leute ziehen an mir nun vorbei, gut so!!

Eine Diskussion, welche Rad für Lace garn ( für Nichtspinner, das ist superdünn 800m pro 100g)

und das war interessant und sah tolle Hinweise im Bericht unserer Gruppe…

Nun Michi Schwarzenstein kannte ich ,aber das ist nicht so mein Rad, doch hier nun ein schönes für unterwegs und es hat so schöne Zehengymnastik schaut selber!

Ich selber werde nun ganz altmodisch mein vielseitiges Minstrel nutzen und weiter spinnen an meinem Arbeitsrad,graue Gotlandwolle und ich kann euch nur sagen,,in meinem Kopf schwirren gerade andere Gedanken.. das Leben ist heiter.. und das spinne ich in den Faden , und mein Spinnrad schweigt und schnurrt !

Nur glaubt uns , wir Spinner sind vielfältig, modern, setzen neue Maßstäbe, die Industrie versucht , unsere Garnvielfalt und das Individuelle zu kopieren, das schafft sie aber nicht,weil wir mischen färben Fasern, ebtwickeln besondere Spinnweisen, und dann alles wieder anders – oder ganz schlicht – zurück zu den Wurzeln. Wir kennen zum Teil die Tiere persönlich von der Schur..wir machen „haute rouet „daraus wird dann „haute textile“—– und immer ein Hauch Luxus… wer hat schon Produkte , wo alles selbst gemacht ist…

Und herzlichen Dank für bisher 86 Besucher.. ps zu den alten Filmen zum Leinenweben, versucht bitte, neue andere Methoden zu entwickeln, für das Webstuhl einrichten , Kette schlichten, bleichen. wir sind doch moderne Frauen! und ab und zu ein Mann , die es ohne Hilfe alleine können, ohne die Regel “ So macht man es, „

und dazu passt der tolle Song

Filmschatz

das fand ich gerade bei youtube pause mit Kaffeetrinken

mehere filme sehr gut recherchiert da landesinstitut für landesgeschichte

und sehenswert besonders das Schlichten und die Bleiche. und man schaue sich mal die Frauen an, was regt man sich heute über Verschleierung auf! im hunsrück durfte keine Frau hübsch aussehen alleine die Kleidung ist ja unglaublich !!! vermummt waren die armen Frauen auch damals schon. kopftuch wenig Weiblichkeit.

Kunsthandwerk

Nun starten sie wieder; sehr schöne Weihnachtsmärkte. Viele Kunsthandwerker sind unterwegs und sind auf die Einnahmen angewiesen. Ich gönne mir immer einen schönen Kauf für ein Geschenk und einen für mich. So freute ich mich eine gute gedrehte Teekanne bei meiner Tochter zu verwenden. Vor vielen Jahren kaufte ich sie auf dem Weihnachtsmarkt im Kreuzgang des Doms zu Schleswig. Schön hart gebrannt .Gute Form ,gießt gut , schöne Glasur. Nicht beliebig. Solche Dinge und ein schöner Kräutertee tun der Seele gut. . Und mir kaufte ich eine vor einem Jahr und meine Freundinnen mögen meine unterschiedlichen gedrehten Tassen

..Ja es ist frühmorgens. im Moment schlafe ich gut aber nicht viel… lebe bewusst. Also werde ich mir nun den Ofen anmachen, die letzte Woche kurz Revue passieren lassen und überlegen… was mache ich heute Besonderes.. Kleines. Großes.. Überraschendes, Völlig Ungeplantes, alles werde ich wieder zulassen , mich einlassen. Und ich lerne immer besser, keine Konflikte in mir zu haben, ich sehe das Leben mit Humor ,Nachsicht und weiß immer besser um unsere Fehler, den Eigensinn, die Eigenwilligkeit , werde viel toleranter als früher und freue mich auf besondere Begegnungen. Mal schauen, was der heutige Tag bringt. Heute ist auch Webstuhltag bei mir und ich muss auch mal putzen, ganz normal, aufräumen wieder , das alles, was liegen geblieben ist , aufklaren.. Dafür will ich dann morgen wieder in die Stadt.. Bummeln und Schnack geplant…Diesmal keine Ausstellung. Aber heute Nachmittag muss ich hier das Laub sammeln, wenn es nicht wieder regnet…. Und wie geht ihr morgens den Tag an. wenn ihr nicht im Berufsleben steht?

sortieren

Ich hoffe das Weben und Spinnen wird mir guttun um mein Leben neu zu sortieren. Aber vorsichtshalber kaufte ich gestern die drei kleinen Bücher dazu, sie schauen mich schon lange an, aber gestern wusste ich, nun bin ich bereit zurück zu schauen zu überdenken was da passierte in den letzten Monaten und wohin mein Weg wohl geht. Ich finde Nov. ist gute Zeit zum Innehalten. und es gibt zum WE zwei Kirchenkonzerte bzw mit besonderem Gottesdienst. wieder in anderen uralten Gebäuden, die schon so vieles getragen haben. mal schauen wie ich das erlebe..Bei der Emmelsbüller Kirche denke ich an den herrlichen Sonnenaufgang Ostermorgen und das Osterfeuer und wie wir in der dunklen Kirche begannen , mit der von uns vorbereiteten Andacht. Und bei der Niebüller an die besonderen Klänge der nordischen Drehleiher, so mystisch..und Ende Nov gibt es Konzert diese baltic Musik wieder in Husum… Nachspüren Auftanken keine Eile habe ich mir verordnet… aber nun wieder immer wieder kapitelweise etwas gelesen… neue Gedanken einfließen lassen und immer wieder spinnen und am Webstuhl sein…und unterwegs…..