meine leinenkette

ist null elastisch und alle noch so glatten Fäden, sie verhaken sich zu gerne, das bedeutet, anders aufwickeln als bei Baumwolle, glatter Wolle.

Ich setze mich in aller Ruhe hin und wie beim Haareflechten nehme ich kleine Bündel ,genauso einzeln werden sie getrennt , immer alle Fäden eines Zentimeters des Rheedekamms , wenn alle Grppen so getrennt sind, dann erst spanne ich das Garn mit 1,5kg Gewicht beschwert. Nun kann es ohne Verhaken durch den Rheedekamm gleiten. Nun wird genauso hinten jeder Faden kontrolliert . Dann heißt es wickeln.

Die beiden Stäbe des Fadenkreuzes hänge ich immer getrennt auf, so kann man viel besser ein Verhaken verhindern. Jeder Stab einzeln , viel einfacher als eng zusammen gebunden.

Ich lege regelmässig Stäbe ein . so wickle ich am liebsten auf. Heute ca 4 Meter gewickelt , morgen geht es in aller Ruhe weiter. Ich habe mir längs angewöhnt, gerade das Wickeln der Leinenkette in kleine Abschnitten mit Pausen zu machen..wird so viel besser..als schnell..schnell

Leinen Kettgarn

doppelfädig 16/2 von Holma meine Wahl. Nicht preiswerter Sonderposten sondern teure Qualität, ideal als Kettgarn. Ich liebe es. Und arbeite sorgsam, langsam; dafür soll es besonders schön werden. Ich habe vor, Servietten zu weben und überlege nun, welche Bindung..und aus dem restlichen Kettgarn wieder Tischläufer ect..

Ich plane eine kleine Bordüre plus Leinenbindung, ich werde dazu nun in alten schwedischen Heften stöbern.

Nicht so eng die Kettdichte, so werden sie geschmeidig.

Das Schussgarn für die Servietten ist auch von Holma und von Garnhuset in Kinna, jede Serviette wird etwas anders gewebt!!

Und einige Arbeiten plane ich mit handgesponnenem Schußgarn, was ich nun spinne und dann vorbleichen werde.

Mir wird das langsame Einrichten des Webstuhles helfen, meine eigene innere Richtung wieder zu finden, das spüre ich

..morgen wird wieder ein Stück Kette gewickelt, langsam, sorgsam alle Fäden genau kontrollieren , damit nichts verworren wird.