farbbeize getestet

heute wollte ich es wissen. Ist die Kalt- Beize gut? Also kurzentschlossen Wau bzw Reseda in den Topf. Eigentlich soll es einweichen. ich habe es nun sofort genutzt. Wollstrang eingebunden in Gemüsevlies , darf gerne unregelmässig gefärbt sein. und alle Bücher durchgeschaut bzw im Internet parallel . mit Kalk wird der 1. Zug stark aber danach nicht so gut. andere empfehlen etwas Essig oder Pottasche. Kupfersalze. bloß nicht Gift..denke ich. also nun 40min mit ca 70 grad gezogen. morgen nochmal . bin so glücklich!!! es geht wieder los..also rauf aufs Rad mit dem Auto zu meinen schönen Ackerränder rainfarn und co schneiden. färbesauson beginnt. ich schau gleich mal nach weiteren Kochtöpfen alu Edelstahl

Ich habs nun getan

statt Urlaub!!

Immer schon wollte ich weiteres Rad mit großen Spulen für dickeres Spinnen und nun habe ich mir das Henkys das Bewährte bestellt

https://www.spinnrad-henkys.de/index.htm

und hier eine besonderheit, schaut selber, die man dazu bestellen kann erstens feines leinengarn oder einfachwollgarn direkt als schußgarn auf eine spule spinnen oder teppichlunte drehen…

freue mich so drauf..schon allein das Holz Robinie und den Drechslermeister lernte ich bei Spinntreff in Retschow persönlich kennen,, das war toll seine Ideen und er spann da so hochinteressante Methoden.. aber für Wolldecken brauche ich dickeres Garn und will damit nicht meine feinen Räder überanspruchen.. obwohl das Symphonie so gut läuft..hat wohl gemerkt es muss sich anstrengen Tour de Fleece…oh wurde das gestern spannend .

na und heute ist auf dem Rad Ruhetag,

dafür nahm ich eben mir das kleine Schweizer Rad vor.. Polwarth spinnen und es eiert so..ist einfach über die Zeit– soll es mal im Frühjahr von Hernn Henkys durchsehen lassen. weil es ist ja auch spulenantrieb. spinnflügelgebremst–

im Buch von Frau Bächi Nussbaumer ists auch abgebildet und die Vorteile erklärt.

lichtblicke

ich staunte und freute mich unbändig heute früh..brachte die Mülltonne von der Straße ins Haus ,ah meiner schöner großer gelber Briefkasten–post ? ja ein kleines Päckchen und vertrauter Absender und packte es aus..ein so schönes Geschenk.. danke das tat so gut..nun freue ich mich auf geemütliche Lesestunden..

und nun Einlesen bei einer Tasse Kaffee . Beim Stall draussen wird geschrubbt Hochdruckreiniger gehört auch dazu zum Leben hier. Aber vorhin 8 zauberhafte größere Fananenküken mit Mama und wie gerne pickten sie die Grassaat. Sie kamen an meinem Schreibtisch vorbei. Ganz ruhig. und nun um mich viele kleine Singvögel picken Spinnen und co an de Terasse fliegen auch ohne Scheu in Gruppen. Aber draußen vor heftiger kühler NW..Wind

If I only had time

das fiel mir eben spontan ein..als ich die Kiste mit Fundstücken wegräumte. Die Enkel fanden es beim Aufräumen auf dem alten Bauernhofboden. Spulmaschinchen ,Lesebrett mit Porzellanaugen , webekamm selbst hergestellt.. schiffchen .. sollte ich herrichten als Deko und Gebrauch. Vielleicht einige Stunden Sauna gegen Holzwürmer. Spinnflügel und Spule!! aber dann Dinge die ich nicht weiß … wenn ich doch nicht soviel anderes schon machen möchte . Bin wieder bei tour de fleece. aber ich bin auch etwas müde wie die Radler. Und dann Weiter- Stricken Pullover. Und ich bin froh , dass die Leinenkette gut geklappt hat . Die nächsten Tage ist das dran. Webstuhleinrichten!! Dazu diverse Spinnereien. Aber ich will es ja so.

start in die neue Woche

ich werde jede neue Woche unter ein pers. Motto stellen und das im Herzen tragen.

heute ich glaube daran: was uns aufgetragen ist.mag es so so schwer sein. es ist nie mehr als wir tragen können.

Nur das geht nicht von allein. Wir müssen unsere Sinne Kräfte nutzen. uns notfalls verändern aber zugleich unseren Idealen treu bleiben. Immer steht uns jemand zur Seite behütet und beschützt uns. Und wir dürfen bitten um Beistand und können so Beistand geben. Ich habe gelernt suche dir Kraftquellen,

haushalte mit deinen Kräften wenn es dir nicht gut geht. lerne Nein zu sagen. dann kannst du vorbehaltlos bejahren woanders.

und den text fand ich heute in dem Flensburger Tageblatt , und zitiere ihn ungefragt , weil ein kirchl. Text, der weitergesagt werden sollte. Ich denke der tut vielen gut, und erinnert euch daran, wenn es scheint es wird die Last zu groß.. ändert eure innere Einstellung,, dann geht es. und macht kleine Päckchen aus einem großen Paket.

Wort für heute        Simone Schulze-Kösterke

Der Herr, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob ihr ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieb habt.   (Die Bibel: 5. Mose 13,4)

Wir Menschen haben manchmal den Eindruck, dass das, was wir erleben und ertragen müssen, was wir von Gott in unserem Leben auferlegt bekommen, dass das unsere menschlichen Kräfte überfordert. Der Apostel Paulus sagt: „Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.“ (1. Kor. 10,13) Er meint: Gott legt uns also nicht mehr auf als das, was wir tragen können. In dem Moment kann man es vielleicht nicht so sehen, aber beim Blick zurück erschließt es sich einem. Gott liebt uns.

WeberInnen- problem Randfäden.werden immer loser… vielleicht auch hilfreich für andere

eine Webfreundin fragte im chat, immer werden die Randfäden scheinbar immer länger, erst legt man kleine Teile drunter, um die gleiche Fadenspannung zu halten, dann vergrößert sich aber im Laufe des Webens das Problem .

Und da wusste ich Abhilfe, genau das hatte ich auch früher–als anfängerin, immer lockerer wurden die Kantenfäden , 2 bis 3

und dann schaltete ich mal meinen Grips ein und überlegte, wie kommt das– und dann war es klar. Beim Weben bleiben die Kett -und Schußfäden nicht eben, sie bilden ja kleine Wellen, wenn sie sich kreuzen und je nach Bindung auch unterschiedlich, mal mehr Wellen im Schuß mal mehr in der Kette, aber in der Kette auzch sogar unterschiedlich bei Mustern mit unterschiedlicher Flottierung.. daher werden ja auch Webstühle mit zwei Kettbäumen konstriert bei bestimmten bindungen erforderlich. aber hier geht es um die Kanten.

Und wenn ich den Schußfaden nicht gut anziehe , einziehe, dann erst anschlage mit der Lade , Webeblatt oder Webekamm, dann bilden sich in der Mitte des Gewebes die Wellen in der Kette, am Rand aber nicht.

Also an der Kante fest anziehen, in der Mitte des Gewebes wieder locker einlegen.. dann verhindert man das Verkürzen der mittleren Fäden im Verhältnis zu den Randfäden. Ich verwende aber auch gerne zusätzlich einen Breithalter, so bleibt das Gewebe immer gleich breit, verengt sich nicht. und hier meine kleine Zeichnung dazu.

hoffest und up and down

heute war so ein Tag.

So ein Tag vorgestern wo eine Nachricht mir zeigte, da leiste ich Beistand und dann zum fröhlichen Hoffest ?

Nun war ich froh über die längere Fahrt zum Hoffest. Das hilft mir immer, dabei komme ich prima runter.

Ich war eingeladen, dort zu spinnen und mache das gerne. Besonders liebe ich es dann Kindern das besondere der Èigenschaften von Fasern Faserband gedrehtem gezwirntem zu zeigen. Sie dürfen die Fasern auseinander zupfen. schauen wie sieht das kleinste Teil aus.. ich glaube das nächste mal nehme ich mal Lupen und Mikroskop mit..dann etwas Drall hinein. und wieder ziehen. Oh sehr viel zugfester. vielleicht müsste man mit Zugfeder und Skala mal Übungen zur Reißfestigkeit machen. ein wenig Physik..und echte Gewichte anhängen..das beeindruckt.

nun wir machten es schlicht händisch. Nun hörten auch Erwachsene mal zu.. ja manchmal nervt es wirklich wenn es völlig falsch doziert wird..da stellen sich Eltern hin und zeigen. die Frau webt..oder macht Wolle…Hilfe!!! Aber es gibt auch solche: wo es heißt so machte man es früher…“ ich mache es jetzt “ korrigiere ich vorsichtig…“nein so machte man es nur früher meine oma auch. “ Ja da schweige ich lieber.

Aber es gibt auch tolle Begegnungen. und Männer die nicht empört sind, wenn ich sie frage, ob sie nicht auch spinnen wollen.. das sind solche, die auch toll finden, dass Frauen in früheren Männerdomönen wie Feuerwehr sind . Aber die meisten Männer albern, finden es peinlich..wie gut das wir tolle andere Männer in unserer Gemeinschaft haben und hatten.

Ja einer aus dem Raum Schwerin er fehlt nun auch sehr. er starb zu früh. Und es war so ein fröhlicher Typ, der sich selber Kardiermaschinen mit altem Waschmaschinenmotor gebaut hatte, er hätte prima dazu gepasst.

Denn Der Freund, dessen junge Nachfolger- Familien nun das Hoffest organisierten, liebte es als junger Bauer altes auszubauen und neu zu verwerten, schon lange bevor das Wort Nachhaltigkeit die Runde machte.. Und nicht im Kleinen, nein ganze Wagenladungen wurden recyclelt beim Stallbau . Stalleinrichtung. Mein Hermann liebte auch den Kontakt zu diesem sagenhaften Gebraucht- und Schrotthändler, wo sein Freund sich auch versorgte, und wir Frauen staunten über das ,was sich unsere Mäner neues ausgedacht hatten. Ja einmal wollte ich aber einiges nicht mehr rumstehen haben..war bestimmt ein Fehler, denn es waren große Tanks aus Alu–heute sehr teurer Rohstoff.. Ja das waren Zeiten des Aufbruchs ohne modernes Internet, aber man wusste wo man was gebraucht bekam ..nur nicht jeder.. man musste dem Händler zusagen..

nun zu diesem Hoffest hatte ich mich schon sehr gefreut.. denn es wird dort nun biofleisch proziert und es gibt einen wunderbar vielseitigen Hofladen wo viele andere Anbieter einbezogen werden, das ist die 2. Stärke des Freundes meines verstorbenen Hermanns-

er bringt Menschen zusammen und baut neues gemeinsam auf..viele viele Arbeitsplätze hat er so geschaffen.. ich staune immer über seinen einfallsreichtum und Weitblick.

aber auch ich mit meinem kleinen Spinnrad war willkomen, nicht nur das große alles zählt .

und auch die die Verletzlichkeit, wie wichtig es ist, im kleinen zu helfen und die Seele zu öffnen. Schon lange bevor es Thema war, wurden dort Ferienhäuser gebaut, extra für Menschen mit großen Beeinträchtigungen, aber das Rundum dazu ist noch wichtiger, nicht nur Häuser sondern auch Gemüse obst Kräutergarten.. Kneippen.. alles ganz normal ,und überall wird mitgemacht und doch auch gesagt,,das ist nun gefährlich..aber so dass man es gar nicht merkt.. ich konnte es gut einschätzen, weil mein Hermann damals gerade Patient mit Rollstuhl war und langer Therapie ..wie wenig es sowas noch gab..

Nun gestern konnte ich da mich einreihen.. Ja wie soll ich das Hoffest beschreiben super organisiert..viele viele Aussteller, aber total familär.. man ging hinein durch den Hofladen oder hinten über die Stallzufahrt.. alle Gebäude waren hergerichtet.. wir im großen Kuhstall mit Tieren hinten, dazu die technischen Bereiche Solarfirma. Biogas, E mobilität im Dorf wurde auch angeschoben.. alles so schön mit vielen Ständen und unendlich vielen jungen Menschen gefüllt.. überall junge Familien.. es war grandios.. ! Ob Cafe im Kuhstall ,der super geschruppt.. ob viele Grillstände..Gemüse Kartoffeln.. das ganze war riesig.. und überall wurde mit Kindern auch gespielt.. und so viel Platz –es strömten die Besucher…

aber nun zu mir..wieder, mit einer Freundin und neuen modernen Räder waren dabei..und als ich die Bauweise den techn. Hintergrund, warum es wie funktioniert, erklärte, nette dankbare Gespräche..man begriff spinnen ist kein alter Hut–

Aber es gab auch die Reaktion. toll meine Farbe. ich spann blau grüne Merino. aber selber machen? keine Zeit.!! ich doch nicht.

Das lasse ich nie gelten. Wenn sie wüssten , wie gut es tut, wie meditativ , wie man inneren Stress los wird! Besser als teure Entspannungs- cd zu hören.

Nun denn am Nachmittag hatte ich wirklich so viele schöne Begegnungen gehabt und viele glückliche Kids mit Wollproben und selbstgedrehten Freundschaftsbändern am Arm..die nicht kratzen. so haben wir vielleicht einige infiziert.. irgendwann fühlen sie es wieder und wissen. Wolle schmeichelt sie wärmt kratzt nicht.

Aber was mir auffällt. Kinder greifen kaum noch beidhändig. können nicht den Faden zwirbeln. Feinmotorik. wird wirklich sehr schlecht trainiert. passiv..

aber sonst ein riesiges Fest. der ganze Hof ein großes Fest!! viel aufgebaut tolles gegrilltes. . Kuhstall Halle betonfahrspuren. Alles voller Besucher Stände.. wahnsinnig was da aufgestellt wurde. von Solar bis viele unterschiedl Tiere. leckeres Essen durchorganisiert. dazu andere landw. Betriebe wie Käse bei Insa. einer tollen Meiereifachfrau . dazu wunderschön dekoriert. viele Töpfe mit Stauden durfte man davon kaufen.

Alles so schön. Still und leise packte ich. Freudin wusste ja warum. Das ist das schöne solche Freundschaft. und ganz bestimmt komme ich noch mal. Und mit anderem Thema. das letzte Mal war Flachs dran. nun weiche feine Merino und das nächste mal……???

Bilder gibt es keine es waren so viele Kinder dabei. da fotographiere ich nicht.. aber ich schätze. unglaublich viele Besucher. dazu gab es so viel an Spiel für Kinder. Flöten wurden geschnitzt auf Stroh gespielt.

und der größte Junge!! war unser Freund mit 70 hat er sich seinen Traum erfüllt. eine dänische Softeismaschine. und freute sich so über das erste selbstgemachte Eis. ich kam gerade dazu!!! Man muss wissen er dirigiert ein großes Unternehmen von Windmühlenbau Planung projektieren Biogas. großes Solarunternehmen Ochsenmast Ferienhäuser.. aber nun das.. also wenn es bald wirklich großes Softeisunternehmen mit eigener Meierei gibt, es würde mich nicht wundern.. es tat so gut, so normal, wie er das Leben mit Freude füllt. Danke das ich da sein konnte.

und wo war es bei johannsen sprakebüll hofladen

https://www.johannsens-hofladen.de/

tour de fleece. forts.

Tourpause!Sonntag steht an. Heute ,nach dem viele Spulen voll waren , zum Schluß gönnte ich mir beim Zwirnen das „Ebike“.meinen Ashford E-spinner . Da es Kettgarn wird, möchte ich lange Stränge ohne Knoten oder Ansätze , da sind die großen Spulen ideal.

und morgen besuchen wur Hofladen zum Hoffest und spinnen dort. Dann aber gemütlich.

mein Reich

Für meine WeberInnen zur Info.zeige ich was ich aktuell nutze.. Früher war es für viele Personen,unser Bauernhaus nun mache ich mich überall alleine breit. Der dritte Webstuhl wird demnächst wieder aufgebaut. Herrlich wenn man nicht alles wegräumen muß und genauso dürfen die Enkel sich breit machen. Wir genießen es Platz zum Spielen und Arbeiten. Und